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Magazinerstellt am 28.12.2010 um 16:12:55
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Ende des rasanten Wachstums in China erreicht?
Der chinesische Markt war in den letzten Jahren praktisch monatlich für rasantes Wachstum zu haben - gegenüber dem Vorjahresmonat wurden die Zahlen regelmäßig mehr als verdoppelt und in weniger guten Monaten waren noch immer hohe zweistellige Zuwächse zu vermelden. Verglichen mit den Märkten Westeuropas oder Nordamerikas, die deutlich gesättigter sind, war China daher stets äußerst gut aufgestellt.
Auch die letzten Monate bildeten dabei keine Ausnahme und natürlich hat auch BMW stark vom Wachstum in der Volksrepublik profitiert. Im November konnte man sogar beinahe die Verkaufszahlen von Audi erreichen und vieles deutete darauf hin, dass BMW im Jahr 2011 auch in China zur erfolgreichsten Premiummarke aufsteigen würde.
Nun haben die Wachstumshoffnungen allerdings einen herben Dämpfer erhalten, denn in Peking wurde beschlossen, die Zahl der Neuzulassungen im Jahr 2011 auf 240.000 zu beschränken. Dieser Wert entspricht einer Reduzierung der Werte aus dem Jahr 2010 um rund zwei Drittel und viele Beobachter befürchten, dass zahlreiche andere Städte dem Beispiel Pekings folgen könnten.
Es ist ganz gleich, ob das BMW ungelegen kommt oder nicht. Fakt ist, in China gibt es viel zu viele Auto´s! Wer diese Smogwolke gesehen hat, welche sich tag täglich über die komlette Stadt niederlegt, der kann meine Aussage nachvollziehen. China ist der größte Co² Produzent auf der Welt. Das MUSS eingeschränkt werden! Japan hatte das selbe mal vor Jahren auf den Weg gebracht. In Japan gibt es für bestimmte Städte (wie Tokio z.B. ) ein Gesetz welches besagt, dass man nur ein Auto beitzen darf, wenn man dieses in einer eigenen Garage abstellen kann. Man muss also eine eigene Garage haben. Und es hat den japanischen Autobauern kaum geschadet.
Das was in China beschlossen wurde ist etwas, was seid Jahren hätte gemacht werden sollen.
Wer den Chinesischen Markt allein auf Peking reduziert, macht in meinen Augen was falsch.
=> Der Markt China wächst weiter.
... die Konsequenzen jedoch sind nur kurzfristiger Profit, denn wenn in China auch die Arbeitnehmer geschützt werden, werden wir uns noch umgucken - auf einmal sind die Dinge aus China deutlich teurer und wir haben ein Problem unseren eigenen Wohlstand weiterhin zu finanzieren.
Solange in China oder woanders auf der Welt billige Arbeitskräfte vorhanden sind, die für kleines Geld große Werte schaffen geht's uns gut ... aber wehe, wenn das mal abnimmt.