Magazinerstellt am 15.12.2025 um 16:41:25
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BMW Werk Regensburg setzt 2025 Rekordkurs fort
Das BMW Group Werk Regensburg bleibt auch 2025 einer der wichtigsten Produktionsstandorte des Konzerns in Europa. Nach dem Rekordjahr 2024 mit mehr als 342.000 gefertigten Fahrzeugen wird dieses Ergebnis im laufenden Jahr erneut übertroffen. Die anhaltend hohe Nachfrage nach den in Regensburg produzierten Modellen sorgt für eine durchgehend hohe Auslastung der Fertigung.
Hohe Produktionsleistung und steigender E-Anteil
Im Werk Regensburg läuft die Fahrzeugproduktion im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr. Arbeitstäglich verlassen aktuell mehr als 1.400 Fahrzeuge das Montageband - im Schnitt alle 57 Sekunden ein neues Automobil. Rund vier von zehn Fahrzeugen sind vollelektrisch oder als Plug-in-Hybrid ausgeführt. Damit leistet der Standort einen wesentlichen Beitrag zur Elektrifizierungsstrategie der BMW Group.
Gemeinsam mit den weiteren deutschen Werken trägt Regensburg dazu bei, dass auch 2025 wieder über eine Million Fahrzeuge in Deutschland produziert werden - etwa ein Viertel der gesamten deutschen Automobilproduktion.
Vorbereitung auf die NEUE KLASSE läuft bereits
Parallel zur laufenden Serienfertigung richtet sich der Blick klar nach vorn. Das Werk Regensburg bereitet sich intensiv auf den Anlauf der nächsten BMW Modellgeneration, der NEUEN KLASSE, vor. Bereits 2025 wurden erste umfangreiche Umbauten umgesetzt.
Während einer fünfwöchigen Produktionsunterbrechung im Sommer fanden in Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage insgesamt rund 280 Umbaumaßnahmen statt. Dafür wurden über 5.000 Tonnen Stahl aus bestehenden Anlagen demontiert und rund 2.000 Tonnen neu verbaut. Mehr als 110 externe Unternehmen mit über 1.500 Fachkräften waren gleichzeitig im Einsatz.
Digitalisierung und Effizienz als zentrale Treiber
Das Werk Regensburg entwickelt sich konsequent in Richtung einer digital vernetzten Fabrik. Neue SAP-Systeme ermöglichen eine durchgängige digitale Steuerung der Produktionslogistik und der Finanzprozesse. Fahrzeuge bewegen sich innerhalb des Werks inzwischen automatisiert und fahrerlos - erstmals auch unter freiem Himmel.
Zusätzlich kommen KI-gestützte Systeme in der Qualitätskontrolle zum Einsatz. Sie analysieren Fahrzeug- und Produktionsdaten in Echtzeit und geben individuelle Prüfempfehlungen für jedes einzelne Fahrzeug.
Auszeichnungen für Produktion und Produkte
Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Standorts wurde mehrfach ausgezeichnet. Das Werk Regensburg erhielt den Titel „Fabrik des Jahres“ in der Kategorie Serienfertigung. Auch die in Regensburg produzierten Modelle erzielten 2025 zahlreiche Auszeichnungen, darunter Klassensiege bei Leserwahlen für den BMW X1 und den vollelektrischen BMW iX1.
Zudem wurde die Hochvoltbatteriemontage am Standort als „Batterieproduktion des Jahres“ ausgezeichnet - ein Beleg für die Kompetenz im Bereich Elektromobilität.
Nachhaltigkeit und Energieversorgung im Fokus
Auch bei der Energieversorgung setzt das Werk Regensburg auf nachhaltige Lösungen. Eine neue Photovoltaikanlage mit rund 6.300 Modulen liefert künftig einen Teil des benötigten Stroms direkt vom Werksdach. Darüber hinaus wird die Produktionslogistik schrittweise auf wasserstoffbetriebene Fahrzeuge umgestellt. Ab 2026 sollen Routenzüge und Gabelstapler mit Wasserstoffantrieb im Werk eingesetzt werden.
Starker Arbeitgeber in der Region
Mit rund 9.250 Beschäftigten an den Standorten Regensburg und Wackersdorf ist die BMW Group einer der größten Arbeitgeber in Ostbayern. Mehr als 300 junge Menschen befinden sich aktuell in Ausbildung oder im dualen Studium. Auch das gesellschaftliche Engagement bleibt ein fester Bestandteil der Standortstrategie - von Bildungskooperationen bis hin zur Unterstützung regionaler Initiativen.
Blick nach vorn
Mit hoher Auslastung, wachsendem Anteil elektrifizierter Fahrzeuge und umfangreichen Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur stellt sich das BMW Werk Regensburg frühzeitig auf die Anforderungen der kommenden Jahre ein. Der geplante Anlauf der NEUEN KLASSE in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts markiert dabei den nächsten großen Entwicklungsschritt für den traditionsreichen Standort.