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50 Jahre BMW RS: R 1300 RS, R 100 RS und die Geschichte der BMW Motorrad Sporttourer

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50 Jahre BMW RS bei BMW Motorrad: Wie R 100 RS, K 1200 RS und die neue R 1300 RS eine der spannendsten Sporttourer-Linien der Motorradgeschichte geprägt haben

Es gibt Modellkürzel, die im Lauf der Jahrzehnte bloß zu internen Etiketten werden - und es gibt Kürzel wie RS, die eine ganze Haltung verkörpern. Bei BMW Motorrad steht RS seit einem halben Jahrhundert für die Verbindung aus Reise und Sport, also für Motorräder, die nicht entweder bequem oder dynamisch sein wollen, sondern beides zugleich. Genau diese Idee hat der Marke über Jahrzehnte hinweg eine eigene Nische gesichert: nicht als kompromisslose Rennmaschine, nicht als reines Tourenschiff, sondern als Motorradgattung für Menschen, die lange Strecken lieben, aber nicht bereit sind, auf Präzision, Druck und Fahrfreude zu verzichten. Wenn BMW Motorrad 2026 nun 50 Jahre BMW RS Serien- und Wettbewerbsmotorräder feiert, dann geht es deshalb nicht nur um Historie, sondern um eine Linie, die bis heute erstaunlich geschlossen wirkt.

Der aktuelle Beweis dafür ist die BMW R 1300 RS. Sie steht als jüngster Spross einer traditionsreichen Familie im Zentrum des Jubiläums und führt die RS-Idee in die Gegenwart: mit stärkerem Boxermotor, geschärfter Ergonomie, mehr Fahrdynamik, moderner Aerodynamik und einer Ausrichtung, die Landstraße, Zweipersonen-Tour und große Reise gleichermaßen bedienen soll. Doch die Geschichte dieser Modellreihe beginnt viel früher - bei der BMW R 100 RS, die 1976 als erstes Großserienmotorrad der Welt mit windkanalentwickelter rahmenfester Vollverkleidung ein neues Sporttourer-Segment definierte. Von dort aus zieht sich eine bemerkenswert stringente Entwicklung über Zweiventil- und Vierventil-Boxer, über die legendären K-Vierzylinder bis zur heutigen R 1300 RS. Genau diese Geschichte macht das RS-Jubiläum so spannend: Es ist die Geschichte einer Idee, die nie ganz aus der Zeit gefallen ist.

Das Wichtigste in 20 Sekunden

  • BMW Motorrad feiert 2026 50 Jahre BMW RS Serien- und Wettbewerbsmotorräder.
  • RS steht seit der BMW R 100 RS von 1976 für die Verbindung aus Reise und Sport.
  • Die BMW R 100 RS begründete als erstes Großserienmotorrad mit windkanalentwickelter Vollverkleidung das Segment der modernen Sporttourer.
  • Die aktuelle BMW R 1300 RS führt diese Tradition mit 145 PS, 1300 ccm und deutlich geschärfter Fahrdynamik fort.
  • Zur RS-Geschichte gehören klassische Boxer wie R 1100 RS, R 1150 RS, R 1200 RS und R 1250 RS ebenso wie die legendären K 100 RS, K 1100 RS und K 1200 RS.
  • RS blieb über Jahrzehnte das Synonym für Motorräder, die Touring-Komfort und sportlichen Anspruch glaubwürdig zusammenbringen.
  • Mit der R 1300 RS betont BMW Motorrad 2026 stärker denn je die sportliche Seite des Sporttouring-Konzepts.

1) Warum das RS-Kürzel bei BMW Motorrad so viel mehr ist als nur eine Modellbezeichnung

Bei BMW Motorrad ist RS nie einfach nur ein Kürzel gewesen. Im Wettbewerbsumfeld stand es ursprünglich für Rennsport, bei den Serienmotorrädern wurde daraus ab 1976 sehr bewusst Reisesport. Genau diese Umdeutung ist bis heute einer der charmantesten und zugleich treffendsten Kniffe der BMW-Motorradgeschichte. Denn das Kürzel beschreibt eine Motorradgattung, die sich nie an Extreme klammert. Eine RS will kein nackter Kurvenräuber sein, kein übergewichtiges Luxussofa und auch keine radikale Superbikemaschine mit Gepäckillusionen. Sie will die Schnittmenge sein - und zwar so überzeugend, dass gerade diese Mitte zur Königsdisziplin wird.

Das funktioniert nur, wenn ein Hersteller das Konzept wirklich versteht. Reise und Sport schließen sich auf dem Papier oft aus: Wer maximale Sportlichkeit will, kürzt Windschutz, Komfort und Gepäcklösungen. Wer maximale Reisetauglichkeit sucht, büßt meist Direktheit, Leichtfüßigkeit und Aggressivität ein. BMW Motorrad hat mit der RS-Linie jedoch über Jahrzehnte gezeigt, dass genau dazwischen ein äußerst attraktiver Raum liegt. Genau deshalb hat RS bis heute eine so treue Anhängerschaft. Fahrerinnen und Fahrer, die zügig unterwegs sein wollen, aber eben auch mit Gepäck, Sozius oder auf langen Distanzen, finden in dieser Linie seit Jahrzehnten eine sehr eigene Antwort.

2) Die BMW R 100 RS von 1976: Wie ein Motorrad ein ganzes Segment erfand

Die BMW R 100 RS von 1976 ist heute nicht einfach nur ein Klassiker, sondern ein echter Segmentgründer. Als sie auf der IFMA 1976 vorgestellt wurde, war sie die dritte BMW mit 1000-ccm-Boxermotor - aber vor allem das erste Großserienmotorrad der Welt mit einer serienmäßigen, windkanalentwickelten, rahmenfesten Vollverkleidung. Genau dieser Punkt ist historisch entscheidend. Denn damit definierte BMW Motorrad erstmals sehr präzise, wie ein modernes Sporttouring-Motorrad aussehen und funktionieren kann: deutlich besserer Wind- und Wetterschutz, entspanntere Sitzposition, hohe Reisegeschwindigkeiten, aber dennoch eine sportlich lesbare Linienführung und ein klares Leistungsversprechen.

Technisch setzte die R 100 RS auf 980 ccm, 70 PS beziehungsweise 51 kW bei 7.250/min und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Für die zweite Hälfte der 1970er war das ein Statement - vor allem in Kombination mit jener aerodynamischen Verkleidung, die nicht nur futuristisch wirkte, sondern spürbar funktionierte. BMW traf damit genau einen Nerv. Die R 100 RS war schnell genug für die Autobahn, bequem genug für lange Distanzen und besonders genug, um nicht in der Masse unterzugehen. Dass BMW 1984 zum Abschied noch die auf 500 Exemplare limitierte R 100 RS Classic 500 nachschob, zeigt, wie erfolgreich und identitätsstark dieses Modell geworden war.

Warum die BMW R 100 RS so wichtig war

  • 1976 als Marktstart eines echten Pioniermodells
  • Erstes Großserienmotorrad mit windkanalentwickelter Vollverkleidung
  • 980 ccm Boxer mit 70 PS
  • 200 km/h Spitze bei hohem Reise- und Wetterschutz
  • Geburtsstunde des modernen BMW Sporttourers

3) Nardò, Weltrekorde und 84 PS: Wie die R 100 RS auch im Hochgeschwindigkeits-Kapitel Geschichte schrieb

Dass die RS-Idee bei BMW nicht nur touristische, sondern auch klar sportliche Wurzeln hatte, zeigte die BMW R 100 RS Nardò-Rekordmaschine besonders eindrucksvoll. Am 29. und 30. Oktober 1977 trat BMW Motorrad im italienischen Nardò an, um mehrere bestehende Motorrad-Weltrekorde anzugreifen. Dazu wurde die R 100 RS modifiziert: Helmut Dähne und Motorenexperte Helmut Bucher hoben die Leistung des Boxers auf 84 PS beziehungsweise 62 kW, ergänzt durch ein 19-Zoll-Hinterrad und einen reduzierten Verkleidungsaufbau. Das Ergebnis war eine Höchstgeschwindigkeit von deutlich über 220 km/h.

Noch wichtiger als die Endgeschwindigkeit war aber das Resultat in Summe: Das BMW-Team stellte fünf neue Weltrekorde auf - über 10 km, 100 km, 6 Stunden, 12 Stunden und 24 Stunden. Genau dieser Rekordlauf zeigt, warum die RS-Historie nie nur nostalgisch oder marketingtauglich ist. Das Kürzel kommt eben nicht aus dem Nichts. Reise und Sport wurden bei BMW Motorrad nicht weichgespült zusammengeführt, sondern von Anfang an mit realer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit unterfüttert. Die Nardò-Maschine war dafür der perfekte Beweis: Sporttouring konnte schnell, ausdauernd und ernsthaft sportlich sein.

4) Von der R 100 RS Monolever bis zur R 1150 RS: Wie sich die Boxer-RS weiterentwickelte

Nach der ersten großen RS-Phase kehrte BMW 1986 mit der BMW R 100 RS Monolever zurück - ursprünglich als auf 1.000 Exemplare limitiertes Sondermodell gedacht, dann aber wegen reger Nachfrage dauerhaft im Programm belassen. Die Maschine blieb bis 1992 im Angebot und zeigte, wie stark die RS-Idee in bestimmten Märkten und Fangruppen verankert war. Mit 980 ccm, 60 PS und 185 km/h war sie zwar weniger spektakulär als die ursprüngliche R 100 RS, traf aber genau jene Fahrer, die weiterhin am großen Boxer und am Sporttouring-Gedanken hingen.

1993 folgte mit der BMW R 1100 RS ein entscheidender Technologiesprung. BMW brachte den luftgekühlten Boxer mit Vierventiltechnik, Luft-/Ölkühlung und moderner digitaler Zünd- und Einspritztechnik auf ein neues Niveau. Der 1100-ccm-Boxer leistete 90 PS und markierte zugleich die Premiere des Telelever, einer damals sehr auffälligen und eigenständigen Vorderradführung mit starkem Komfort- und Stabilitätsfokus. Die R 1150 RS griff diese Linie ab 2000 auf, legte auf 1.130 ccm und 95 PS zu und kombinierte den bekannten RS-Anspruch mit überarbeiteten Komponenten wie Sechsganggetriebe, Evo-Bremsanlage und Integral-ABS. Genau hier zeigt sich, wie BMW die RS über Jahre nicht neu erfand, sondern kontinuierlich technologisch schärfte.

5) R 1200 RS, R 1250 RS und R 1300 RS: Wie BMW Motorrad das Sporttouring-Konzept modernisierte

Mit der BMW R 1200 RS leitete BMW Motorrad 2014 die moderne RS-Phase ein. Der nun luft-/flüssigkeitsgekühlte Boxer mit 1.170 ccm, 125 PS und 125 Nm brachte nicht nur mehr Leistung und Laufkultur, sondern traf auch den richtigen Moment: Sporttouring musste neu gedacht werden, moderner, leichter, elektronischer. Das neu konstruierte Fahrwerk und das damals besonders auffällige semi-aktive Fahrwerk Dynamic ESA machten klar, dass BMW die RS wieder deutlich stärker als technisches Premium-Angebot positionieren wollte.

Die BMW R 1250 RS knüpfte 2018 daran an und setzte mit 136 PS aus 1.254 ccm sowie der ShiftCam-Technologie ein neues boxerinternes Leistungs- und Durchzugsniveau. Gerade die variable Ventilsteuerung machte spürbar, wie sehr BMW auch bei den RS-Modellen an Elastizität und Alltagspraxis arbeitete. Die aktuelle BMW R 1300 RS geht diesen Weg nun nochmals aggressiver. Sie bringt 145 PS aus 1.300 ccm, mehr Dynamik, eine sportlichere Ergonomie und neue Technik wie ASA sowie DSA. Genau dadurch wirkt sie nicht wie eine reine Fortsetzung, sondern wie die bisher konsequenteste Modernisierung des RS-Konzepts.

Die moderne Boxer-RS-Entwicklung im Schnellvergleich

  • R 1200 RS: 1170 ccm, 125 PS, bis 228 km/h
  • R 1250 RS: 1254 ccm, 136 PS, ShiftCam, über 200 km/h
  • R 1300 RS: 1300 ccm, 145 PS, bis 240 km/h

6) Die BMW R 1300 RS 2026: Warum sie die RS-Tradition besonders konsequent fortschreibt

Die aktuelle BMW R 1300 RS steht im Zentrum des 50-jährigen Jubiläums - und das nicht zufällig. BMW Motorrad beschreibt sie sehr klar als Sporttourer in technisch und optisch geschärfter Form. Das Motorrad soll dynamisches Design, sportliche Ergonomie und komfortables Touren und Reisen in einer Weise zusammenführen, die das RS-Thema 2026 besonders klar zuspitzt. Der Boxermotor bringt exakt 1.300 ccm mit, das Verhältnis von Bohrung zu Hub verändert sich auf 106,5 zu 73 mm, und die Leistung steigt auf 107 kW beziehungsweise 145 PS bei 7.750 U/min. Laut BMW ist das der mit Abstand stärkste bislang in Serie produzierte BMW-Boxermotor.

Technisch bleibt es nicht beim Motor. Serienmäßig gibt es drei Fahrmodi und die Motorschleppmomentregelung MSR. Optional stehen der automatisierte Schaltassistent ASA mit vollautomatisierter Kupplungsbetätigung sowie das elektronische Fahrwerk Dynamic Suspension Adjustment (DSA) bereit, das Dämpfung, Federrate und Beladungsausgleich dynamisch anpasst. Besonders bemerkenswert ist dabei eine technische Weltpremiere: Die BMW R 1300 RS ist laut BMW das weltweit erste Serienmotorrad mit einer Telegabel mit justierbarer Federrate. Genau in solchen Details wird deutlich, warum dieses Modell im Jubiläumsjahr nicht nur als aktuelle RS, sondern als technischer Höhepunkt einer langen Entwicklungslinie gelesen werden soll.

7) K-Modelle mit Vierzylinder: Wie die BMW K-Baureihe dem RS-Konzept eine zweite starke Linie gab

Wer über 50 Jahre RS bei BMW Motorrad spricht, darf die K-Baureihe nicht als Nebenkapitel behandeln. Denn das RS-Konzept wurde nicht nur vom Boxer getragen. Schon 1983 trat die BMW K 100 RS als zweites Mitglied der neuen K-Familie auf den Plan. Mit 987 ccm, 90 PS und 220 km/h war sie technisch identisch mit der K 100, überzeugte aber durch ihre moderne Halbschalenverkleidung und ihre damalige Mischung aus Aerodynamik, Tiefschwerpunkt und überraschend leichter Fahrfreude. Genau damit bewies BMW, dass sich die RS-Idee auch ohne Boxer glaubwürdig transportieren ließ.

Später folgten die K 100 RS 4V mit 100 PS und 232 km/h, die K 1100 RS mit ebenfalls 100 PS und 220 km/h sowie schließlich die K 1200 RS, die 1996 mit 130 PS, 1.171 ccm und 245 km/h einen echten Big-Bike-Akzent setzte. Die K 1200 RS war nicht nur schnell, sondern auch ein deutliches Zeichen dafür, dass BMW bereit war, die damalige freiwillige 100-PS-Selbstbeschränkung aufzugeben und das Sporttouring-Thema neu zu denken. Genau diese Vierzylinder-RS-Modelle machten die RS-Linie so breit und belastbar: nicht nur boxerromantisch, sondern auch technisch vielseitig.

8) Warum RS bis heute für viele Fahrer die interessanteste Mitte aus Touring und Sport ist

Die große Stärke der RS-Linie ist bis heute, dass sie sich nicht an modische Extreme verkauft. Während viele Motorräder entweder immer touriger oder immer radikaler werden, hält das RS-Konzept eine sehr attraktive Mitte offen. Genau das ist wahrscheinlich der Grund, warum BMW Motorrad dieses Kürzel über ein halbes Jahrhundert mit so viel Konsequenz pflegen konnte. Eine RS richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht jede Passstraße im Rennmodus zerlegen müssen, aber sehr wohl wissen wollen, dass ihr Motorrad Druck, Stabilität, Präzision und Reserven mitbringt. Gleichzeitig soll es auch nach mehreren Stunden im Sattel, mit Gepäck oder zu zweit noch Sinn ergeben.

Genau diese Balance ist schwierig - und genau deshalb bleibt RS so besonders. Ein gutes RS-Motorrad muss nicht nur zwei Anforderungen gleichzeitig erfüllen, sondern beide glaubwürdig. Die Reise-Kompetenz darf den sportlichen Zugriff nicht weichspülen, der Sportanspruch darf den Langstreckencharakter nicht zerstören. BMW Motorrad hat diese Gleichung über Jahrzehnte immer wieder neu gelöst: mal klassischer, mal technischer, mal mit Boxer, mal mit Reihenvierzylinder. Dass die R 1300 RS heute wieder so klar auftritt, zeigt vor allem eines: Diese Mitte ist noch lange nicht tot. Sie ist nur anspruchsvoller geworden - und gerade deshalb spannend.

Modell Bauzeit Hubraum Leistung Motorart Höchstgeschwindigkeit
BMW R 100 RS 1976-1984 980 ccm 70 PS / 51 kW 2-Zylinder-Boxer 200 km/h
BMW R 100 RS Nardò 1977 980 ccm 84 PS / 62 kW 2-Zylinder-Boxer > 220 km/h
BMW R 100 RS Monolever 1986-1992 980 ccm 60 PS / 44 kW 2-Zylinder-Boxer 185 km/h
BMW R 1100 RS 1992-2001 1085 ccm 90 PS / 66 kW 2-Zylinder-Boxer 215 km/h
BMW R 1150 RS 2000-2004 1130 ccm 95 PS / 70 kW 2-Zylinder-Boxer 215 km/h
BMW R 1200 RS 2015-2018 1170 ccm 125 PS / 92 kW 2-Zylinder-Boxer 228 km/h
BMW R 1250 RS 2018-2024 1254 ccm 136 PS / 100 kW 2-Zylinder-Boxer > 200 km/h
BMW R 1300 RS seit 2025 1300 ccm 145 PS / 107 kW 2-Zylinder-Boxer 240 km/h
BMW K 100 RS 1983-1989 987 ccm 90 PS / 66 kW 4-Zylinder-Reihe 220 km/h
BMW K 100 RS 4V 1989-1992 987 ccm 100 PS / 74 kW 4-Zylinder-Reihe 232 km/h
BMW K 1100 RS 1992-1997 1092 ccm 100 PS / 74 kW 4-Zylinder-Reihe 220 km/h
BMW K 1200 RS 1996-2005 1171 ccm 130 PS / 96 kW 4-Zylinder-Reihe 245 km/h

FAQ zu 50 Jahren BMW RS bei BMW Motorrad

Wofür steht RS bei BMW Motorrad?

Im Wettbewerbsumfeld stand RS ursprünglich für Rennsport. Seit der BMW R 100 RS von 1976 wurde das Kürzel bei den Serienmotorrädern als Reisesport interpretiert.

Warum ist die BMW R 100 RS so wichtig?

Weil sie 1976 als erstes Großserienmotorrad der Welt mit windkanalentwickelter rahmenfester Vollverkleidung das moderne Sporttourer-Segment entscheidend geprägt hat.

Welche aktuelle BMW RS steht 2026 im Mittelpunkt?

Die BMW R 1300 RS ist das aktuelle Jubiläumsmodell und führt die RS-Tradition mit 145 PS, 1300 ccm und deutlich geschärfter Technik fort.

Gab es RS-Modelle nur mit Boxermotor?

Nein. Neben den Boxer-RS-Modellen prägten auch mehrere K-Modelle mit Vierzylinder-Reihenmotor die Geschichte der BMW RS-Linie.

Was ist das Besondere an der BMW R 1300 RS?

Sie bietet den stärksten bisher in Serie produzierten BMW-Boxermotor, optional ASA und DSA sowie als Weltneuheit eine Telegabel mit justierbarer Federrate.

Warum ist das RS-Konzept bis heute relevant?

Weil es Touring-Komfort, Reisequalitäten und sportliches Fahrvergnügen in einer Weise verbindet, die für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders alltagstauglich und gleichzeitig reizvoll bleibt.

Fazit: 50 Jahre BMW RS zeigen, wie dauerhaft die Idee von Reise und Sport wirklich ist

Die Geschichte der BMW RS Serien- und Wettbewerbsmotorräder ist weit mehr als eine nostalgische Modellchronik. Sie zeigt, wie konsequent BMW Motorrad über fünf Jahrzehnte an einer Motorradidee gearbeitet hat, die nie banal war: Sportlichkeit und Reisetauglichkeit nicht gegeneinander auszuspielen, sondern so zusammenzuführen, dass genau daraus ein eigener Reiz entsteht. Von der R 100 RS als Segmentgründerin über die boxergetriebenen Weiterentwicklungen und die starken K-Vierzylinder bis zur heutigen R 1300 RS zieht sich eine erstaunlich klare Linie.

Gerade die aktuelle BMW R 1300 RS zeigt, dass diese Idee 2026 nicht nur lebt, sondern technisch schärfer und selbstbewusster denn je formuliert wird. Mehr Leistung, modernere Fahrwerkslogik, neue Komfort- und Dynamiktechnik - und trotzdem bleibt der Kern derselbe: ein Motorrad für Menschen, die nicht zwischen Tour und Sport wählen wollen. Genau deshalb ist das RS-Jubiläum nicht nur eine hübsche Rückschau, sondern ein sehr plausibler Beweis dafür, dass manche Konzepte gerade deshalb so lange bestehen, weil sie nie eindimensional gedacht waren.

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