Magazin erstellt am 05.11.2021 um 10:07:12 [ voriger | nächster ]

Neue Profi-Drohne DJI Mavic 3 mit Dual-Kamera

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Neue Profi-Drohne DJI Mavic 3 mit Dual-Kamera

Heute stellte DJI die neue Profi-Drohne der nächsten Generation vor: die neue DJI Mavic 3. Die Mavic-Serie von DJI ist die wohl mit Abstand erfolgreichste Drohnen-Serie auf dem Markt. Mit der DJI Mavic Pro der ersten Generation wurde vor etlichen Jahren eine neue Ära der faltbaren und kompakten Kameradrohnen eingeläutet. Mit der DJI Mavic 2 Pro brachte DJI im Jahr 2018 eine Drohne mit 1-Zoll-CMOS-Sensor und Hasselblad 4K-Kamera auf den Markt. Nun sollen im Jahr 2021 mit der DJI Mavic 3 erneut neue Maßstäbe in puncto Kameradrohnen gesetzt werden.

Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick:
  • 5,1K-Hasselblad-Kamera mit 4/3-CMOS-Sensor
  • 4K mit bis zu 120 fps
  • 20 Megapixel Foto-Auflösung
  • neue Dual-Kamera mit 28x-Hybrid-Zoom
  • Follow Me / Active-Track 5.0
  • Reichweite von bis zu 15 Kilometer (FCC)
  • Flugzeit / Flugdauer von bis zu 46 Minuten
  • Hinderniserkennung und APAS 5.0

Alle Details zur DJI Mavic 3 zum Beispiel im Testbericht auf Drohnen.de:

Verfügbar ist die DJI Mavic 3 in drei Modellvarianten oder Combos, wie DJI die Sets mit unterschiedlichen Eigenschaften und unterschiedlichem Drohnen-Zubehör selbst nennt:
  • DJI Mavic 3 Standard (ab 2099 Euro)
  • DJI Mavic 3 Fly-More-Combo (ab 2799 Euro)
  • DJI Mavic 3 Cine Premium Combo (ab 4799 Euro)

DJI Mavic 3 Fly More Combo

Die Fly More Combo der DJI Mavic 3 enthält neben der Drohne und Fernsteuerung zusätzlich noch weitere Akkus, Propeller, einen Multi-Lade-Hub und eine Tragetasche. Die recht teure DJI Mavic 3 Cine Premium Combo ist rein für den professionellen Einsatz konzipiert und ermöglicht das Filmen im Apple ProRes 422 HQ Format. Zu diesem Zweck wurde sie außerdem mit einer 1TB-SSD-Festplatte ausgestattet. Zusätzlich zur Fly More Combo enthält das Kit auch die neue Fernsteuerung mit integriertem Display - die DJI RC Pro (Nachfolger des DJI Smart Controllers).

Interessant ist neben der extrem guten Kamera- und Videoqualität auch die neue Zoom-Funktion der Dual-Kamera. Im kombinierten Hybrid-Zoom (optisch und digital) schafft die Kamera einen Zoom von bis zu 28-facher Vergrößerung. Das macht die Drohne auch für industrielle Einsatzzwecke (z.B. Inspektionen von Solaranlagen oder Windrändern) interessant. Die Automatisierung mit integrierter Hinderniserkennung und Hindernisvermeidung sowie diverse Sicherheitssysteme wie GPS oder Smart RTH runden das Gesamtpaket ab. Somit kann der Fokus des Piloten auf der Erstellung der Luftaufnahmen (egal ob Fotos oder Videos) liegen.

DJI Mavic 3 mit intelligenten Aufnahmemodi

Mit Hilfe der bekannten Funktionen wie Quickshots oder Mastershots ist es sogar möglich, kurze Videosequenzen komplett automatisiert aufzunehmen. Die DJI Mavic 3 weist ein Gewicht von knapp 900 Gramm auf und kann nach der neuen EU-Drohnenverordnung problemlos von jedermann ab einem Mindestalter von 16 Jahren geflogen werden. Erforderlich ist lediglich eine Drohnenversicherung, die Registrierung des Piloten als UAS-Betreiber beim Luftfahrtbundesamt (LBA) und der kleine Drohnenführerschein - der EU-Kompetenznachweis.

Aktuell besitzt diese Drohne noch keine Klassifizierung / Zertifizierung für eine Drohnen-Klasse nach der EU-Drohnenverordnung. Hintergrund dafür sind allerdings nur die langsamen Mühlen der deutschen Gesetzgebung und der Behörden, denn der Zertifizierungsprozess für Drohnen ist aktuell noch immer nicht abschließend geklärt. Somit gibt es zum aktuellen Zeitpunkt weltweit noch keine einzige Drohne auf dem Markt, die nach EU-Drohnenverordnung zertifiziert ist. Trotz allem kann die DJI Mavic 3 einfach als Bestandsdrohne in der Kategorie OPEN A3 geflogen werden. Mit dem großen Drohnenführerschein (EU Fernpilotenzeugnis A2) sogar laut Übergangsregelung bis 2023 in der Kategorie OPEN A2 näher an Menschen.

Details dazu hier im Artikel: DJI Mavic 3 - Drohnenklasse C1 und EU Drohnenverordnung

Doch die gute Nachricht: eine nachträgliche Klassifizierung der Drohne scheint möglich zu sein, so dass die Drohne für die Drohnen-Klasse C1 auch im Nachgang klassifiziert werden kann.


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Autor: Jogi [ voriger | nächster ]