Magazin erstellt am 29.01.2020 um 13:55:55 [ voriger | nächster ]

Warum ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen eine Firmen-Wallbox benötigt

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Warum ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen eine Firmen-Wallbox benötigt 

Schon heute sind ein Drittel der Elektroautos, die sich auf den Straßen bewegen, Dienstfahrzeuge. Zukünftig ist es wahrscheinlich, dass die Zahl der E-Firmenfahrzeuge weiter steigt. Es gibt nämlich bereits seit dem Jahr 2019 steuerliche Vorteile, wodurch E-Mobilität, die im Berufsleben genutzt wird, noch attraktiver geworden ist.

Allerdings stellt sich bei vielen Arbeitnehmern, die ihr Elektroauto beruflich nutzen, die Frage, welche Möglichkeiten sie haben, um ihren Dienstwagen entsprechend zu laden. Eine Möglichkeit ist, eine Wallbox im eigenen Zuhause zu installieren. Was man bei einer Dienstwagen-Wallbox beachten muss, erklärt der folgende Artikel. 

Die Dienstwagen Wallbox für das Zuhause 

Das Laden eines E-Fahrzeugs ist unerlässlich. Möglich macht das eine Wallbox. Allerdings können die Preise, abhängig von dem jeweiligen Modell und der Umgebung der Installation gut und gerne 2.500 Euro oder mehr betragen. Der Arbeitgeber hat dabei unterschiedliche Möglichkeiten, um eine Förderung durch den Staat für diese Kosten in Anspruch zu nehmen. 

Die erste Möglichkeit ist das Einbeziehen der Installationskosten in den Lohn. Hierbei wird jedoch nicht der eigentliche Lohn des Mitarbeiters belastet. Das Finanzamt wertet diese Wallbox als einen geldwerten Vorteil, der entsprechend versteuert werden muss. Allerdings liegt die Versteuerung hier lediglich bei 25 Prozent, wenn die Kosten pauschal versteuert werden. Eventuell kommen noch Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag hinzu. Wenn der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber einen Zuschuss erhält, um die Wallbox für den Dienstwagen zu kaufen, gilt dies im Übrigen auch.

Der Vorteil ist hier, dass durch den geldwerten Vorteil, welche die Wallbox ausmacht, keine Belastung durch die Lohnsteuer anfällt. Auch werden auf beiden Seiten die Beiträge zur Sozialversicherung gespart. Eine andere Möglichkeit ist es, die Wallbox an den Arbeitnehmer auszuleihen. Dies wird bei den Steuern ebenfalls als zusätzlicher Arbeitslohn gewertet. Allerdings müssen für den geldwerten Vorteil keine Sozialversicherungsabgaben oder Lohnsteuerzahlungen geleistet werden. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Wallbox stets im Besitz des Arbeitgebers verbleibt. 

Die Kosten für den Strom der Dienstwagen Wallbox 

Natürlich kostet auch der Strom, um den Dienstwagen aufzuladen, Geld. Wird der Wagen zuhause geladen, dann sorgt dies für eine Belastung der privaten Stromrechnung. Wenn der Akku allerdings auf dem Firmengelände zum Nulltarif oder reduzierten Kosten geladen werden kann, stellt dies ebenfalls einen geldwerten Vorteil für den Arbeitnehmer dar. Jedenfalls dann, wenn dieser den Dienstwagen auch im privaten Bereich nutzt. 

Mittlerweile gibt es hier auch Möglichkeiten durch den Staat, welche die deutsche Elektromobilität unterstützten sollen. Wenn eine Ladestation in der Firma zur Verfügung gestellt wird, ist das Aufladen zum reduzierten Preis beziehungsweise das kostenfreie Laden von der Steuer komplett befreit. Wird der Dienstwagen an der eigenen Wallbox zuhause aufgeladen, dann gibt es pro Monat spezielle Pauschalen, welche steuerlich geltend gemacht werden können.  Es kann ebenfalls sein, dass die Nutzung der Wallbox mit dem Arbeitgeber detailliert abgerechnet wird. Dann ist allerdings eine günstigere Wallbox normalerweise nicht ausreichend, da ein Modell benötigt wird, dass entweder über einen Kartenleser oder einen geeichten Zähler verfügt. 

Ist ein Kartenleser vorhanden, dann muss sich der Nutzer der Box über einen RFID-Kartenleser oder einen Schlüsselschalter identifizieren, um den Zugang freizuschalten. Im Gerät wird dann gespeichert, wann, wieviel Strom, durch wen gezapft wurde. Bei den Modellen mit geeichtem Zähler wird genau gemessen, wie viel Strom gezapft wurde. So kann der Stromverbrauch der Wallbox getrennt von dem restlichen Verbrauch des Stroms des Haushaltes erfasst werden. 


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Autor: Chris_W. [ voriger | nächster ]