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konsuela erstellt am 19.03.2010 um 11:58:26 pn profil zitat link
Mitglied seit: 14.11.2009


Austria

36 Beiträge
Zitat:


Und nach den 3 Jahren Frust wg. schlechtem Job, hat Sie beschlossen 2 Kinder in die Welt zu setzen und sich fortan nur mehr um den Haushalt zu kümmern.

(Zitat von: konsuela)



Zitat:


Was ist daran schlimm - das ist eine wertvolle und sinnvolle Tätigkeit - OK für sie selber evtl. nicht befriedigend genug?

(Zitat von: Friese_250)




Nichts, nur die Kosten welche Sie als Schüler 4 zusätzliche Jahre zur Pflichtschule dem Staat verursacht hat. Es wird ja immer geredet das Schüler und Studenten die verursachten Kosten dem Staat durch zukünftig höhere Lohnsteuer zurückzahlen wird.
Kann Sie als Hausfrau diese Lohnsteuerdifferenz zurückzahlen?
Versteh mich nicht falsch, die "Grundbildung" darf den Bürgern nichts kosten und muß allen zugänglich gemacht werden.
Aber was bringt eine studierte Frau welche mit 26 Jahren erwerbstätig wird und mit 28 beschliesst jetzt bekomme ich Kinder und bleibe Hausfrau?

Bearbeitet von: konsuela am 19.03.2010 um 12:03:17
berlinber82 erstellt am 19.03.2010 um 12:28:57 pn profil zitat link
Mitglied seit: 01.11.2009

Berlin
Deutschland

24 Beiträge
aber man muß erst mal ein jahr arbeitslos sein um hartz 4 zu bekommen und mir kann keiner erzählen das wenn mann noch relativ jung ist innerhalb eines jahres keine arbeit findet.
ok vieleicht nicht in seinem job und auch nicht für das geld was man sich vorstellt aber da muß man eben durch und man kann ja in der zeit immer weiter bewerbungen schreiben. Oder man muß eben umziehen. Die zeiten sind eben nicht ganz einfach und man muß sich anpassen? Oder wie siehst du
das?

keine arbeit führt zu hartz4, also gehört das zum thema..

ich lebe hier im ruhrgebiet und kenne einige hartz4 empfänger, es sind auch einige freunde von mir betroffen. die sind auf jeden fall nicht faul und auch nicht dumm..

mann kann so leicht in hartz4 abrutschen, das geht sehr schnell. da wieder rauszukommen ist aber sehr schwierig. ich wünsche das keinem.

Bearbeitet von: baptism am 16.03.2010 um 21:50:33

(Zitat von: baptism)
[/quote]


Flensburg lässt grüßen
EyYolcu erstellt am 19.03.2010 um 23:19:10 pn profil zitat link
aktuell gesperrt

Kassel
Deutschland

200 Beiträge
ich kenne jemanden der lebt seit 20 jahren vom staat. der hat letztens gesagt hätte das sozialamt damals seine wohnung für ihn gekauft, wäre es heute abbezahlt und der staat würde heute keine miete mehr für ihn zahlen brauchen.... bekloppte leute gibts....
Habibk
b-mw-323 erstellt am 20.03.2010 um 07:20:05 pn profil zitat link
Mitglied seit: 02.09.2006

Berlin
Deutschland

1383 Beiträge
es würde sogar sinn machen wenn der staat wohnen unterhalten würde, dann würde er auf dauer echt die miete sparen...

hab gestern was interessantes im spiegel gelesen.

da wurde davon berichtet, dass ein wohnblockeigentümer die wohnungen alle so angibt, das die leute in etwa unter dem höchstsatz für die wohnung liegen, z.b. haben die 40qm angegeben im vertrag aber nur 20 qm haben die leute, die miete wird trotzdem mit 300 oder mehr berechnet, was nem quadratmeterpreis wie von einer luxuswohnung entspricht, dabei ist es nen runtergekommener sozialbau...

das amt weiß das alles aber interessiert das nicht, da die miete ja unter dem satz liegt. der mieter müsste sich selbst kümmern. aber dem ist das ja egal weil die miete das amt zahlt. geil oder? alleine in dem wohnblock könnten die im monat mehrere 1000€ sparen.... aber da das dem amt egal ist läufts so weiter und keinen kümmerts.

so viel zum thema hartz 4
Taze erstellt am 20.03.2010 um 15:25:03 pn profil zitat link
Mitglied seit: 03.05.2007

Kreis Barnim
Deutschland

386 Beiträge
Zitat:

ok vieleicht nicht in seinem job und auch nicht für das geld was man sich vorstellt aber da muß man eben durch und man kann ja in der zeit immer weiter bewerbungen schreiben. Oder man muß eben umziehen. Die zeiten sind eben nicht ganz einfach und man muß sich anpassen?



Und aufgrund der Verunsicherung (befristete Verträge, schlechte Bezahlung, kein Zusammenleben mit dem Partner...einfach der allgemeinen Frustration) bleibt der Kinderwunsch auf der Strecke...mir ist schon klar, dass man in der Wallachei nichts besonderes erwarten kann, aber es ist um mal für den Raum Berlin zusprechen schon erstaunlich, wozu man bereit sein muss bzw. Glük haben muss um als Facharbeiter nen ordentlichen Job zu finden.
Da wir aber Kinder, die in die Sozialversicherung irgendwann einzahlen brauchen, bleibt alles beim alten wie im ersten Posting zu lesen.
Ich denke, das der urmenschliche Trieb ist sich fortzupflanzen und nicht um ackern zu gehen, damit sich andere die Tasche vollstopfen können. Insofern finde ich ja auch eine Spur Verständnis für die Leute, die sich nach Jahren der Suche für den Kinderwunsch entscheiden und nicht für die Arbeit. Das man Kindern, die in solch Verhältnissen aufwachsen nichts bieten kann, weiß eigentlich jeder, aber ich glaube Leute die so denken, denken nicht so weit im voraus.

Gruß
Tonio328 erstellt am 20.03.2010 um 23:40:47 pn profil zitat link
Medienmanipulation führt zum Klassenkampf - das ist, was in Deutschland vor sich geht!

Ich wage mal den Versuch mit Fakten und Quellen diese "Thesen" zu entkräften.

Zitat:

sozialleistungen werden gekürzt wenn jemand nur auf der faulen haut liegt, und zwar jeden monat merklich bis zur abschaffung



http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/31.html SGB II §31

Es gibt bereits Sanktionen/Kürzungen und das auch bis zu 100 % der Leistung. Zum Beispiel bei Nichterscheinen zu einem Termin bei der Arbeitsagentur oder wenn man ein Angebot der Arbeitsagentur nicht annimmt, egal wie schlecht es bezahlt wird. Einige werden aufschreien und meinen, man solle auch jede Arbeit annehmen. Natürlich sollte man sich dabei auch im Klaren sein, dass erst so Lohndumping in Deutschland entstanden ist. Denn auch Arbeitnehmer haben so weniger die Möglichkeit nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, da es dann aus der Chefetage heißt, dass sie ja die Möglichkeit haben einen der vielen Arbeitslosen zu nehmen.

Zitat:

man muss ja nicht gleich auf 8€ oder so übertreiben




http://www.mindestlohn.de/argument/hintergrund/mindestloehne-anderswo/

Wir sind die wirtschaftsstärkste Nation in der EU. In den Ländern Frankreich, Belgien, Niederlande, Irland gibt es einen Mindestlohn von 8 € oder höher. Warum ist das in Deutschland dann übertrieben?


Zitat:

aber die faulen und dummen dafür zu belohnen



http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.347055.de

Hier sieht man, dass medienwirksam die Mehrheit der Hartz 4 Empfänger als faul, unwillig und asozial dargestellt werden. Jedoch trifft das höchstens auf einen geringen Prozentsatz zu. Wenn aber natürlich solche Studien kaum zur Kenntnis genommen werden und stattdessen Medienlandschaften von Sozialschmarotzern beherrscht werden, dann gedeihen solche Vorurteile prächtig! Das ist wie mit den Motorschäden beim E36 / E46 M3! Ein paar gehen kaputt und selbige Besitzer kotzen sich in den Foren aus. Im Nu sind diese Motoren unzuverlässig! Das Millionen laufen und durchhalten wird nicht erwähnt. Das trifft sowohl auf die sozial Bedürftigen als auch auf die Motoren zu ;)


Zitat:

wenn man dem aktuellen trend, dass immer mehr sozial schwache und ungebildete menschen immer mehr kinder in die welt setzen und die sozial gefestigten und gebildeten immer weniger



Einfach falsch.

Link

Allgemein finde ich es sehr merkwürdig wie man mittlerweile Arbeitslose und sozial Bedürftige defamiert. Übrigens, wie sollen 5 Millionen Arbeitslose alle arbeiten, wenn in Deutschland nur 700.000 Jobs eine Vollzeitbeschäftigung bieten können? Wie geht das? Müssen nicht erst einmal Abreitsplätze da sein, um besetzt zu werden? Von daher, wäre ich ganz vorsichtig mit Sätzen "wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!" Das sind haltlose Parolen, Zahlen und Fakten sprechen eine unmissverständliche Sprache!
Seit Hartz 4 sind die Reallöhne gesunken, die Kaufkraft der Binnenwirtschaft ebenfalls, die Schere zwischen arm und reich hat sich weiter geöffnet. Der Mittelstand hat überpropotional abgenommen. Die stärkste Weltwirtschaftskrise seit 1929 ist ausgebrochen. Mehrere europäische Mitgliedsländer stehen vor dem Bankrott. In Griechenland sind soziale Unruhen ausgebrochen. Schuld daran sind OHNE JEDEN ZWEIFEL die Bänker mit ihren Spekulationen, Hedgefonds etc.!!!
Und was ist die Konsequenz dieses Weges? Die derzeitige Regierung sagt, wir müssen die Dosis erhöhen bzw. wir müssen den Weg, den wir vor der Krise eingeschlagen haben, weitergehen. Es hat sich nichts geändert, die Finanzkrise wird mal wieder auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen, Stichwort Steuern! Es gibt bis jetzt keine Maßnahme geschweigedenn eine Regulierung der Finanzmärkte und das ist ein Skandal! Lasst euch bitte nicht von Medien zu Meinungen verleiten, die gegen euch selbst sprechen! Jeder kann in seinem eigenen Umfeld erkennen, dass Armut steigt. Seit so vielen Jahren heißt es die Bildungsausgaben werden wir steigern, aber nichts passiert, höchstens eine Anpassung an das Inflationsniveau. Denn Bildung ist der wichtigste Weg aus der Armutsfalle, darüber sind wir uns, hoffe ich, alle einig. Beurteilt Politiker nicht danach, was sie sagen, sondern nach den Entscheidungen, die sie treffen.




Bearbeitet von: Tonio328 am 21.03.2010 um 11:28:09
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
Tonio328 erstellt am 21.03.2010 um 17:26:06 pn profil zitat link
@Plop und BMW 323

da ihr zu dieser Thematik immer etwas radikalbehaftet eure Meinung äußert, würde mich eure Meinung zum oben Geschriebenem interessieren. Vielleicht kommen wir mal auf einen Nenner in gewissen Punkten.

Gruß

Toni
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
Lucky-Slevin erstellt am 21.03.2010 um 18:19:07 pn profil zitat link
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Badnerland
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247 Beiträge
@ tonio328

sehr schöner beitrag... sauber argumentiert und klar formuliert.

könnte glatt von mir sein... ;-)


mfg
Lucky-Slevin
Einzelfälle... alles nur Einzelfälle

http://einzelfaelle.com
plop erstellt am 21.03.2010 um 20:50:33 pn profil zitat link
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430 Beiträge
Zitat:


@Plop und BMW 323

da ihr zu dieser Thematik immer etwas radikalbehaftet eure Meinung äußert, würde mich eure Meinung zum oben Geschriebenem interessieren. Vielleicht kommen wir mal auf einen Nenner in gewissen Punkten.

Gruß

Toni

(Zitat von: Tonio328)





was soll denn radikalbehaftet ausdrücken?

ich möchte mich unmissverständlich von jeglichen radikalen gruppierungen distanzieren..
ebenso möchte ich darum bitten jegliche unterstellung dieser art zu unterlassen..

ich selbst betrachte mich eher als realist... leider sind viele unbequemen wahrheiten, auf den punkt gebracht, nicht immer mit politischer korrektheit in verbindung zu bringen..

danke.
Erdbeben abschalten, Sofort!

Tsunami, Nein Danke!
Tonio328 erstellt am 22.03.2010 um 00:18:48 pn profil zitat link
Zitat:

was soll denn radikalbehaftet ausdrücken?



Ist zwar nicht von dir, aber damit meine ich Aussagen wie: "Harz 4 Empfänger müssen zur Arbeit gewzungen werden!" Im gleichen Zug führen wir dann wieder am besten noch die Sklaverei ein und verbrennen Hexen;) Spaß beiseite.

Zitat:

ich selbst betrachte mich eher als realist... leider sind viele unbequemen wahrheiten, auf den punkt gebracht, nicht immer mit politischer korrektheit in verbindung zu bringen..



Kannst du mir ein zwei Beispiele nennen für unbequeme Wahrheiten?

@BMW 323 was denkst du darüber? ^^siehe erstes posting?


gruß

Toni

Bearbeitet von: Tonio328 am 22.03.2010 um 00:36:20
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
Ahmet1985 erstellt am 22.03.2010 um 01:08:01 pn profil zitat link
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7 Beiträge
Ich stimme Tonio328 zu.
Tonio328 erstellt am 22.03.2010 um 01:47:18 pn profil zitat link
Danke Ahmet1985. Hättest ja mal ein bisschen mehr drauf eingehen können :)
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
b-mw-323 erstellt am 22.03.2010 um 11:17:14 pn profil zitat link
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1383 Beiträge
ich schreibe heute abend was, bin auf arbeit und da kann man immer nur mal was kurzes schreiben :)

zur arbeit zwingen aber mal eine anmerkung:

ich bin einfahc nur der meinung, das derjenige der leistung bezieht, auch etwas dasfür tuen soll. sprich man sollte auch jemanden zu einer gemeinnützigen arbeit "zwingen" können und zwar ohne entlohnung. denn er bezieht ja schon eine leistung geld. eventuell nen essensgutschein noch als anerkennung und dann ist gut :) leider sind einige der ansicsht, dass wenn sie leistung beziehen nichts dafür tun müssen. es ist ja geld vom staat, da gibts immer geld.

aber es gibt viele baustellen im sozialsystem. heute ist ein artikel in der welt komptakt drin, da steht das sich die schulden des bundes inkl. stille schulden des sozialsystems sogar auf über 6 billionen belaufen. irgendwie muss man das sozialsystem reformieren und irgendwo wird JEDER einsparen müssen. die frage ist nur wann und wie viel
Tonio328 erstellt am 22.03.2010 um 13:10:12 pn profil zitat link
bin in der Uni :) schreib auch heute abend...

Gruß

Toni
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
plop erstellt am 22.03.2010 um 15:20:39 pn profil zitat link
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430 Beiträge
was mich an der diskussion um arbeitslosigkeit immer wundert, ist folgendes...
die betriebe beklagen bei ansteigender arbeitslosigkeit immer stärker werdenden fachkräftemangel

Link

wenn es doch keine freien stellen gibt, woher dann dieser mangel?

das problem, dass viele haben, besteht meiner meinung darin, dass die aktuelle gesellschaft zu verweichlicht und ungebildet ist..
jeder möchte einen job in dem man 20-30 std die woche arbeitet, am besten noch flex und mit einstiegsgehalt um die 40-50k € p.a.
..stetig steigend

nur mal als beispiel..
ich bin als werksstudent in einem ingenieurbüro tätig..
dort werden als einstieg verträge mit einem halben jahr laufzeit für bummelig 1000€ netto vergeben..
wohlgemerkt für studierte diplomingenieure im bereich elektrotechnik/automatisierung..
danach wird dann weiter verhandelt...jedoch braucht man sich nicht wundern, wenn man dann ein angebot für eine 500-1000km entfernte position bekommt..
die aktuelle situation ist nun mal die, dass man zur arbeit hin muss und die arbeit nicht zu einem nach hause kommt..stichwort flexibilität!

dessen sind sich entweder viele nicht bewusst, oder wollen es nicht sehen und beklagen sich über den angeblich schlechten arbeitsmarkt..
der arbeitsmarkt ist meiner meinung nach immer so gut wie die eigenen qualifikationen und die eigene reisebereitschaft!!

warum?
weil die rahmenbedingungen nichts anderes zulassen!

nur weil eine stelle frei ist, muss die jeweilige personalabteilung ja nicht jeden der meint er wäre auch ohne entsprechende qualifikation geeignet, einstellen..

gleiches prinzip wie bei den aktuell so populären casting shows...
was manche leute für ein verschobenes selbstbild haben, geht teilweise auf keine kuhhaut mehr..

wenn man dann den leuten mal die realität vor augen hält, dann wird sofort losgewettert wie politisch inkorrekt die äusserung doch sei..
die gesellschaft hat sich seit der gründung der brd stark ins negative verkehrt..
das prinzip, dass die finanziell starken die schwächeren mittragen, funktioniert heute nicht mehr..
nicht zuletzt auch, weil wir unsere zuwanderer überwiegend nicht mehr aus leistungsträgern, sondern aus leistungsschwachen und im steigenden maße auch aus kriminellen und betrügern rekrutieren...der betrug fängt ja schon damit an, dass man mit gefälschten pässen bzw geändertem geburtsdatum hier aufschlägt..eben um vorteile für sich zu erschleichen..

vergleicht mal die auflagen von kanada, australien, usa, usw. mit den deutschen..
dass der eigene nachwuchs, unter diesen zuwanderern ausbildungstechnisch leidet ist doch völlig logisch..
trotzdem kann es sich niemand erlauben das problem anzusprechen oder einen lösungsansatz zu erarbeiten und sich somit potentiell in die nesseln zu setzen..
zum einen wird er dann als brauner abgestempelt (godwins prinzip), zum anderen sollte das konzept nicht auf anhieb erfolg hervorbringen, ist derjenige bei presse und der einfachen bevölkerungsschicht doch wieder der totalversager..nur weil der jeweilige horizont den kompletten umfang nicht greifen kann mit seiner spannweite von tv-kühlschrank..

ich schreibs immer wieder gern..
"dumme" menschen denken leider, dass es für komplexe probleme immer ganz einfache lösungen gibt..

bestes beispiel 'Die Linke'
ich weiss nicht in wie weit die hier mitlesenden die haushaltsdebatten auf phoenix verfolgt haben..
aber was dort vor allem von den linken vorgeschlagen wurde war einfach nur peinlich..
ebenso von spd und bündnis 90, deren vertreter haben teilweise missstände beklagt, die sie selbst in den letzten legislaturperioden verursacht bzw. eingebracht haben..
oder gegenüber deutschen politikern der "ersten std"vergleiche gezogen haben, zu ereignissen, die sie selbst nur aus dem geschichtsunterricht kennen..
und wenn ehemalige sed bzw stasi leute gegenüber demokratischen parteien die seit gründung der brd existieren von sog. freiheit und demokratie predigen, dann hörts für mich auf jeden fall komplett auf..

soziales und umweltbewusstes denken gut und schön, wenn es sich mit unseren gegebenheiten und mitteln nicht umsetzen lässt, dann hilft auch alles anprangern nichts!

die realität lässt sich nun mal mit political correctness nicht wahrheitsgemäß umschreiben..
Erdbeben abschalten, Sofort!

Tsunami, Nein Danke!
Friese_250 erstellt am 22.03.2010 um 17:16:16 pn profil zitat link
Mitglied seit: 16.06.2005

best beer of the world :-) je wer
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105 Beiträge
Zitat:



zur arbeit zwingen aber mal eine anmerkung:

ich bin einfahc nur der meinung, das derjenige der leistung bezieht, auch etwas dasfür tuen soll. sprich man sollte auch jemanden zu einer gemeinnützigen arbeit "zwingen"

(Zitat von: b-mw-323)




Sonderfälle?
OK - wie ist das mit dem Familienvorstand (Mutter oder Vater) welcher dreißig / vierzig / fünfzig Jahre in einer Firma war - da schon gelernt hat - sich in der Firma einen guten Posten erarbeitet hat - und dann macht der Laden zu.
Hat diese Person nicht schon sehr viel für die Gemeinschaft geleistet - und so jmd zum Straße fegen einteilen?

Zitat:

nur mal als beispiel..
ich bin als werksstudent in einem ingenieurbüro tätig..
dort werden als einstieg verträge mit einem halben jahr laufzeit für bummelig 1000€ netto vergeben..
wohlgemerkt für studierte diplomingenieure im bereich elektrotechnik/automatisierung..
danach wird dann weiter verhandelt...jedoch braucht man sich nicht wundern, wenn man dann ein angebot für eine 500-1000km entfernte position bekommt..
die aktuelle situation ist nun mal die, dass man zur arbeit hin muss und die arbeit nicht zu einem nach hause kommt..stichwort flexibilität! Zitat von PLOP



Stimmt sehe ich auch so - ich habe immer gesagt:"Mir doch egal wo ich arbeite - Hauptsache ein Job der Spaß macht (Spaß = Arbeitsklima * Gehalt * Herausforderung_im_Job)

OK wieder mal zum Familienvorstand - Die haben jetzt ein Haus (nicht abbezahlt!), die Kinder sind in drei verschiedenen Schulen - der andere Partner hat einen guten Job.
wie sieht dann die Flexibilität aus - Wie weit darf (muss!!) er/ sie noch von Zuhause weg einen Job annehmen?

Friese
Autobahn, 6. Gang, 130 km/h, 3000 U/Min
Mein Cayman liefert exakt 28,5 kW (39 PS)
Jemand zieht mit 6000 U/Min und 84 kW (115 PS) an mir vorbei - und freut sich.
Ich lasse die restlichen 188,3 kW (256 PS) wo sie sind - im Heck - und freuen mich auch.
plop erstellt am 22.03.2010 um 21:29:20 pn profil zitat link
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430 Beiträge
das muss diese person dann für sich abwägen..
nehme ich den job im 100km entfernten ort an und schaue mich nebenbei trotzdem weiter um oder gehe ich in die arbeitslosigkeit...

es lässt sich alles arrangieren..
vor einigen jahren hatten wir einen "erfahreneren" ingenieur von brünell ausgeliehen..
der hat dann unter der woche 300km von zu haus im hotel gewohnt und am wochenende nach haus...

nicht viel anders sieht es bei den monteuren und bauleitern aus..
3-6 monate baustelle in ungarn, dann 3-6 monate baustelle in norwegen, dann 3-6 monate baustelle in holland, österreich, israel, usw usf..

wo ist jetzt das problem...damit muss man sich entweder arrangieren, oder aber man muss das berufsfeld bzw die firma wechseln..

wenn man die entsprechenden qualifikationen vorweisen kann, dann gibt es ausreichend stellen die auf fähige leute warten..
häuser haben allgemein den vorteil, dass man sie verkaufen und ablösen kann..
und was ist nun wichtiger..dass man in seiner gewohnten umgebung wohnt oder einen sicheren job hat mit dem man seine familie ernähren kann?

ansonsten bleibt immer noch die option umzug, zweitwohnung oder hotel..

ein sportkollege von mir z.b. arbeitet die woche über in köln als controller bei einer grossen versicherung..
am wochenende ist er bei seiner familie hier in flensburg und pflegt seine sozialen kontakte..
von dem geld was er dort verdient kann er sehr gut leben...und seine familie kommt damit zurecht, weil man sich darauf eingestellt hat..
man kann eben nicht alles haben...und das muss man einfach mal realisieren wenn man auf jobsuche ist..
ich könnte noch einige solcher beispiele aus meinem bekanntenkreis aufzählen...
daher habe ich kein verständnis für dieses "jammern auf hohem niveau", dass der traumjob eben grade nicht 500m luftlinie vom eigenen standort auf einen wartet...
für gute arbeit muss auch ein wenig eigeninitiative aufgebracht werden..

in dänemark z.b. ist es völlig normal, den job und standort im laufe des arbeitslebens durchschnittlich 16-17 mal zu wechseln..

aber im bequemen deutschland wird schon bei 50km arbeitsweg losgejammert...
Erdbeben abschalten, Sofort!

Tsunami, Nein Danke!
Tonio328 erstellt am 22.03.2010 um 21:41:07 pn profil zitat link
zu plop:

also erstmal scheinst du mit meinen Argumenten befriedigt zu sein, da du anscheinend keine gegenargumente geschrieben hast.

zum Fachkräftemangel:

Die Studie ist von einem Arbeitgeberinstitut, die bestimmte Interessen verfolgen. Du solltest immer beachten, wer etwas schreibt und ob es wirklich unabhängig ist.
Erst werden Studentenhürden auferlegt, wie Studiengebühren und ein Bafög, wodurch man sogar weniger bekommt als mit Hartz4 und dann wundert man sich, dass es weniger Absolventen gibt? Und immer dieses Geschwätz von den Politikern, dass sie die Bildungsausgaben erhöhen würden. Sie reden nur, aber es passiert nada, nichts. Die Medien spielen meistens mit bis das nächste Thema kommt.

Zu deinem Beispiel: ein Vertrag über ein halbes Jahr zu 1000 euro netto? Das ist doch ein Skandal. Diese Menschen studieren so lange und werden dann so abgespeist.
Natürlich haben elitäre Menschen mehr zu verdienen als jemand, der eine "simple" ausbildung absolviert und dann in den Job geht und auch nicht weg ziehen muss.
Wo ist denn da die Motivation zu studieren, Geld gehört zum großen Teil dazu. Ist zwar nicht der einzige Grund, aber dennoch wichtig.
Diese Flexibilität, die du ansprichst, ist nicht vertretbar. Das Kapital ist für die Menschen da und nicht die Menschen sind für das Kapital da.
Was ist denn dadurch passiert, es sind Millionen aus dem Osten in den Westen für Arbeit und was passiert, wenn es mehr Angebot als Nachfrage gibt - Löhne runter
Die volkswirtschaftliche Weisheit, dass, wenn Löhne sinken im gleichen Zug die Kaufkraft sinkt - die Binnenwirtschaft schwächelt und man muss Arbeitsplätze abbauen bzw. Löhne senken, ist
ein Teufelskreis, dem wir seit mindestens einem Jahrzehnt untergeordnet sind.
Das Prinzip, dass die finanziell Starken die Schwächeren mitträgt, ist der Grund dafür, dass wir in einer Demokratie leben, der Weg zurück führt zum Feudalismus mit Sklaven
und jeder Menge Kriminalität.

Da es in Deutschland weniger Neugeborene als Sterbende gibt, ist Zuwanderung die einzig mögliche Variante. Um bildungsstarke Ausländer ins Land zu holen, müsste man die Rahmenbedingungen verbessern und damit ist nicht nur Geld gemeint, sondern auch ein integrationswilliges Volk, dass sie gerne aufnimmt, aber das ist nicht vorhanden. Es gibt andere Länder, welche viel besser ausgestattet sind.
Außerdem sind die meisten "leistungsschwachen" Ausländer ins Land vor 30-40 jahren gekommen und waren gewollt von der Wirtschaft, da es billige Arbeitskräfte waren, die zu harter arbeit bereit waren. Anscheinend hat aber die Integrationsarbeit versagt.

Dein Kommentar "dumme" Menschen denken leider, dass es für komplexe Probleme immer ganz einfache lösungen gäbe, ist paradox. Es sind doch gerade deine Ansätze zur Lösung der Probleme, die ganz einfach erscheinen.

Dass SPD und Grüne stark von ihrer politik, wie sie sie 1998 vorhatten, abgewichen ist, ist klar. Dafür wurde insbesondere die SPD abgestraft, die haben glatt 10 millionen wähler verloren und die meisten davon, wählen gar nicht mehr, was wiederum ein Riesenproblem für die Demokratie ist. Die SPD kehrt nur wieder langsam zu ihrer ursprünglichen Politik zurück.

zur Linkspartei:

Vielleicht solltest du schreiben, was dir an den Vorschlägen dieser Partei nicht passt, als einfach grundsätzlich zu sagen, die Vorschläge wären peinlich.
Diese Partei erinnert mich stark an die Grünen, die damals neu gegründet, auch niedergemacht wurden durch andere Parteien und Massenmedien, ohne wirklich auf die Vorschläge einzugehen.
Und wegen den alten SED-leuten, in der CDU nach dem Krieg gab es auch sehr viele alte Nazi-leute, trotzdem kam es nicht wieder zum Faschismus. Wenn dann sollte die CDU sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren.

Was du behauptest, ist populistisch und hat nichts mit political correctness zu tun.

Übrigens die FDP-Behauptung, dass durch weniger Steuern der "Leistungsträger" die Wirtschaft angekurbelt werde, wurde nie bewiesen. Das ist nur eine Behauptung und damit Populismus. Und diese CDU, mit ihren Spendenskandalen und trotzigem Halten an den beteiligten Personen, wie Schäuble oder Koch, ist auch nicht viel besser. Was glaubst du, was wir denken würden, wenn im Ausland, ein bewiesenermaßen korrupter Politiker, ein hohes Amt ausübt.
Das wäre dann eine Bananenrepublik, aber bei uns gelten ja immer andere standards...

zu bmw323:

Jemanden zur arbeit zwingen ist nichts anderes als Sklaverei, die ja schon heute durchgeführt wird. Wie schon erwähnt die sanktionen.
Wieso kann man die gemeinnützige Arbeit nicht anständig bezahlen, diese Stellen würden mit Sicherheit schnell vergriffen sein. Übrigens in der BRD hatten wir mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst als heute nach der Wiedervereinigung.
Da sind 1 Millionen Arbeitslose herbeigeführt worden, politisch gewollt.
Stellen dir mal vor es gäbe die staatliche Unterstützung nicht, was wäre wohl die Folge? Mehr Armut, noch niedrigere Löhne, eine tiefere Spaltung zwischen Arm und Reich und mehr krimininalität.
Um Schulden abzubauen, muss man nicht den Sozialstaat reformieren. Es gibt mehrere Methoden, um die Schulden wettzumachen.
Die radikalste Methode wäre, eine künstliche Inflation einzuleiten und dann ein neues Währungssystem aufzubauen.
Oder die stärksten 10 % der Bevölkerung, die 61 % des gesamten Vermögens haben, stärker zu besteuern ;)
Außerdem muss man die Schulden immer mit dem Bruttoinlandsprodukt bzw. Bruttonationaleinkommen vergleichen. Zur Zeit ist das Verhältnis bei 78 %. In den usa liegt der Vergleich bei 91 % und das, obwohl sie dort ein viel schlechteres Sozialsystem haben.
Und der Vergleich von 2008 zu 2000 zeigt, dass der schuldenstand in dieser Zeit nur um 5 % gestiegen ist in Deutschland. Ich nehme mit Absicht die Zahl von 2008, weil die Finanzkrise 2009/2010 ein Riesenloch in die Staatskasse brachte, welches nicht mit normalen Verhältnissen zu vergleichen ist.

Link


Danke.

Bearbeitet von: Tonio328 am 22.03.2010 um 22:24:37
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
Tonio328 erstellt am 22.03.2010 um 22:14:17 pn profil zitat link
Zitat:


das muss diese person dann für sich abwägen..
nehme ich den job im 100km entfernten ort an und schaue mich nebenbei trotzdem weiter um oder gehe ich in die arbeitslosigkeit...

es lässt sich alles arrangieren..
vor einigen jahren hatten wir einen "erfahreneren" ingenieur von brünell ausgeliehen..
der hat dann unter der woche 300km von zu haus im hotel gewohnt und am wochenende nach haus...

nicht viel anders sieht es bei den monteuren und bauleitern aus..
3-6 monate baustelle in ungarn, dann 3-6 monate baustelle in norwegen, dann 3-6 monate baustelle in holland, österreich, israel, usw usf..

wo ist jetzt das problem...damit muss man sich entweder arrangieren, oder aber man muss das berufsfeld bzw die firma wechseln..

wenn man die entsprechenden qualifikationen vorweisen kann, dann gibt es ausreichend stellen die auf fähige leute warten..
häuser haben allgemein den vorteil, dass man sie verkaufen und ablösen kann..
und was ist nun wichtiger..dass man in seiner gewohnten umgebung wohnt oder einen sicheren job hat mit dem man seine familie ernähren kann?

ansonsten bleibt immer noch die option umzug, zweitwohnung oder hotel..

ein sportkollege von mir z.b. arbeitet die woche über in köln als controller bei einer grossen versicherung..
am wochenende ist er bei seiner familie hier in flensburg und pflegt seine sozialen kontakte..
von dem geld was er dort verdient kann er sehr gut leben...und seine familie kommt damit zurecht, weil man sich darauf eingestellt hat..
man kann eben nicht alles haben...und das muss man einfach mal realisieren wenn man auf jobsuche ist..
ich könnte noch einige solcher beispiele aus meinem bekanntenkreis aufzählen...
daher habe ich kein verständnis für dieses "jammern auf hohem niveau", dass der traumjob eben grade nicht 500m luftlinie vom eigenen standort auf einen wartet...
für gute arbeit muss auch ein wenig eigeninitiative aufgebracht werden..

in dänemark z.b. ist es völlig normal, den job und standort im laufe des arbeitslebens durchschnittlich 16-17 mal zu wechseln..

aber im bequemen deutschland wird schon bei 50km arbeitsweg losgejammert...

(Zitat von: plop)




Ich finde es schon sehr seltsam, dass du überhaupt nicht auf meine Argumente eingehst, ob positiv oder negativ.

So der Vergleich mit Dänemark hinkt stark, weil das Land viel kleiner ist, vielleicht ein Zehntel. Das kannst du ja wohl schlecht vergleichen mit Arbeitsorten, die 400-500 km entfernt sind.

Ein Mensch, der einen befristeten Vertrag und/oder einen weiten Arbeitsweg hat, ist wohl eher dazu geneigt keine Familie zu gründen. Man kann nicht Flexibilität und geringe Nachwuchsraten gleichzeitig anprangern. Und man kann nicht erwarten, dass ein 45-55-jähriger Arbeitsloser, einfach mal all seine sozialen Strukturen (Familie, Kinder, Freunde, vllt ein schönes Haus, indem sein Herzblut steckt) wegwirft, nur des Geldes wegen. Geld ist nicht alles. Manche Leute nehmen all diese Hürden auf sich und fahren weit zur Arbeit oder ziehen extra deswegen um, aber das ist deren Entscheidung. Wenn man noch jung ist geht das vielleicht noch, aber bei Älteren oder sich in ihrer Umgebung sehr wohl fühlenden Leuten, ist das nicht zumutbar.

Außerdem hätte ich gerne mal Quelle zu all deinen Behauptungen. Wer sagt denn, dass der Großteil der Arbeitslosen nicht bereit ist, weite Wege auf sich zu nehmen.
Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.
Friese_250 erstellt am 23.03.2010 um 08:35:15 pn profil zitat link
Mitglied seit: 16.06.2005

best beer of the world :-) je wer
Deutschland

105 Beiträge
Hay plop,
Hi all,

Zitat:


es lässt sich alles arrangieren..
vor einigen jahren hatten wir einen "erfahreneren" ingenieur von brünell ausgeliehen..
der hat dann unter der woche 300km von zu haus im hotel gewohnt und am wochenende nach haus...
(Zitat von: plop)



Tja, ich hatte in Österreich (ich war da für 7 Monate beschäftigt) einen Kollegen - Familienvater zwei Kinder, seine Familie wohnt im Ruhrgebiet
780 km einfache Strecke - wenn der Arbeitgeber mitspielt geht es - z.B.: Freitags und Montags frei - langes Wochenende - dann Samstag und Sonntag mal durch arbeiten (Freizeit kostet Geld:-)
Das fiese ist doch nur wenn Zuhause ein Problem anliegt und er am Montag Abend in den Zug steigen muss und seine Frau alle Probleme nur per Telefon besprechen kann.


Zitat:


nicht viel anders sieht es bei den monteuren und bauleitern aus..
3-6 monate baustelle in ungarn, dann 3-6 monate baustelle in norwegen, dann 3-6 monate baustelle in holland, österreich, israel, usw usf..

wo ist jetzt das problem...damit muss man sich entweder arrangieren, oder aber man muss das berufsfeld bzw die firma wechseln..
(Zitat von: plop)




Habe ich gemacht - über ein Jahr Italien, fast ein Jahr Südkorea . . .
Es gibt Menschen die müssen raus aus der Enge des Dorfes, der Enge der Heimatstadt, mir fällt hier nach fast drei Jahren Deutschland auch langsam die Decke auf den Kopf.
Ich will hier auch mal wieder raus. Aber es gibt auch viele (sehr viele?) Menschen die nicht verpflanzbar sind. Ob diese Menschen Angst vor etwas neuem haben Angst vor Veränderung?
Ich sehe es doch in diesem Laden wo ich arbeite - kein Kollege war schon mal im Ausland zum Arbeiten - die können sich nicht vorstellen das man in Taiwan auch arbeiten und leben kann.

Friese

Autobahn, 6. Gang, 130 km/h, 3000 U/Min
Mein Cayman liefert exakt 28,5 kW (39 PS)
Jemand zieht mit 6000 U/Min und 84 kW (115 PS) an mir vorbei - und freut sich.
Ich lasse die restlichen 188,3 kW (256 PS) wo sie sind - im Heck - und freuen mich auch.