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Taze erstellt am 10.04.2009 um 10:57:42 pn profil link zitat
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Hi,

ich habe versucht gestern meine M135-Felgen (VA 8x18 ET 47 + 5mm Spurplatten, also ET42 und HA 8,5x18 ET50 + 10mm Spurplatten, also ET40) auf einer e36 Limo mit M-Sportfahrwerk einzutragen. Da es eine origial BMW-Felge ist, gibt es kein Teilegutachten hierfür, ergo Einzelabnahme.

Ich habe mich an ATU gewandt, leider kannten die nicht den Unterschied zwischen normaler Abnahme und Einzelabnahme bzw. das nur die Dekra oder Tüv soetwas durchführen dürfen...also weiter zu PitStop.
Der Prüfer war möcht ich sagen soweit freundlich und nicht prinzipiell gegen Tuning von daher möcht ich ihm nichts unterstellen, dass er aus persönlichen Gründen die Felgen mir nicht eintragen wollte.

Er fing also und schaute und stellte für sich fest, dass ich zum Glück nicht einer bin, der nur eBay-Mist verbaut hat, sondern sich ein paar Gedanken gemacht hat. Er fuhr das Auto an der Hebebühne hoch, schlug das Lenkrad voll ein und sah das an der VA sehr wenig Spiel zwischen Radhaus und Reifen ist(so um die 3mm)...ich meinte zu ihm, es sei doch logisch...wenn man das Auto auf der Hebebühne hochfährt, werden die Achsen entlastet und der Reifen fällt quasi ein Stück nach innen, er ist darauf nicht weiter eingegangen. Anschließend hat er am Reifen mit mittelmäßigen Kraftaufwand gegen das Radhaus gedrückt, somit kam es zur Berührung.
Er:"Das kann ich so nicht abnehmen."
Ich:"Wenn die Achsen mit mit dem Eigengewicht des Autos belastet werden, muss das ein wahnsinnig kräftiger Schlag sein, was sowieso keine Spurstange aushalten würde oder ich fahre mit 50km/h mit volleingeschlagenen Reifen. Wenn das einer machen würde, wäre das bestimmt das kleinste Problem, dass der Reifen schleift"
Er"Ich kann da nichts machen, so sind die Vorschriften."

Damit war es das schon.

Anschließend hab ich noch getestet, ob 10mm Platten auf der VA ausreichen würden...Ergebniss war auch negativ...mit einem kräftigen Schlag gegen den Reifen, berühert dieser wieder das Radhaus.

Dann haben wir noch diese Scherstellung(Auto wird auf nur zwei Reifen diagonal abgestellt) versucht...auf der VA kein Problem, aber auf der HA niemals machbar.
Ich:"Das ist doch völlig unsinnig. Es ist überhaupt nicht möglich ein Auto so einseitig zu belasten.
Er:"Wir müssen von dem ungünstigsten Augenblick ausgehen."
Ich:"Wenn dieser Augenblick eintritt, ist das schleifen wiederrum mein kleinstes Problem. Außerdem kam den Test garnicht so durchführen, da die Felgen und Reifen maximal mit 600kg belastet werden dürfen und sie wollen mit über 650kg belasten(Leergewicht des Autos durch zwei).
Er:"Da müssen die durch."
Ich:"Ich nehme an, es ist mein Problem, wenn die Felge bricht."
Er:"Ja!"

Resume: Ich bekomme nach diesen Test die Felgen niemals eingetragen.
Sein Tip: 15mm Spurplatten an VA und bördeln und an HA (hinten müssen die Scheiben mindestens genauso groß sein wie vorn) 15mm Spurplatten, bördeln und Federwegsbegrenzer.

Es gibt eine 8,5x17 ET41 Felge von BMW für den e36...die hat also die gleichen Abmaße wie meine Felge an der HA (diese 1mm an der ET mal vernachlässigt und ob 17 oder 18 Zoll spielt ja keine Rolle), diese Felge würde diesen Test niemals bestehen können, daher kann das kein offizielles Testverfahren sein.
Ich mein ich hab ja nun wirklich kein Breitbau oder sone krasse Kombination.

Wie habt ihr eure Felgen eingetragen bekommen???

Gruß
ThaFreak erstellt am 10.04.2009 um 11:10:22 pn profil zitat link
Das diagonale Aufbocken (auf Rampen oder auf Reifen) ist vollkommen normal und dabei muss alles freigängig sein.
Wenn nicht -> keine Eintragung

Ich halte das Verhalten des Prüfers für total nachvollziehbar.



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Wolf41 erstellt am 10.04.2009 um 12:57:39 pn profil zitat link
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@Taze
Hast du noch nie ein vollbesetztes Auto auf unebener Autobahn/Landstraße gesehen. Da wird der ganze Federweg gebraucht.
louisdama erstellt am 10.04.2009 um 14:52:42 pn profil zitat link
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1327 Beiträge
Zitat:


Das diagonale Aufbocken (auf Rampen oder auf Reifen) ist vollkommen normal und dabei muss alles freigängig sein.
Wenn nicht -> keine Eintragung

Ich halte das Verhalten des Prüfers für total nachvollziehbar.



(Zitat von: ThaFreak)




finde das Verhalten des Prüfer ebenfalls korrekt.
Der Tod stellt seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg




Taze erstellt am 10.04.2009 um 17:00:26 pn profil zitat link
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Sorry Jungs,

eure Antworten sind mir echt mal überhaupt keine Hilfe...wie diese Prüfung ablief hab ich gesehen und in Frage gestellt hab ich das Vorgehen des Prüfers auch nicht. Ich habe diese Art von Prüfung in Frage gestellt und wollte auf diesem Weg nachfragen wie ein offizielles Prüfverfahren abläuft. Ich habe heute ein wenig rumtelefoniert und habe gesagt bekommen, dass diese Art von Prüfungen nur aus Behelfszwecken so durchgeführt werden, da eine andere Simulation einer Belastung nicht möglich ist. Diese sogenannte Scherstellung ist auch kein standardisiertes Verfahren...vor zehn Jahren haben sich noch zwei Leute in die Kofferraumlucke gesetzt und sind mit Schwung auf und ab gewippt.

Zitat:

Hast du noch nie ein vollbesetztes Auto auf unebener Autobahn/Landstraße gesehen. Da wird der ganze Federweg gebraucht.



Wenn dein Auto den ganzen Federweg braucht, wenn ein paar Leute drin sitzen, solltest du deine Dämpfer mal tauschen...ein jedes Auto hat ein zulässiges Gesamtgewicht...in meinem Fall ca 1800kg, mit diesem Test simuliert man aber ca. 2600kg , was ich vollkommen überzogen finde und ganz wichtig:

Die Felgen und Reifen sind für solche Tests nicht ausgelegt, es ist zu viel Gewicht und ich wiederhole mich auch nochmal...
von BMW gibt es Felgen für den e36, die haben selbige Maße!!!Wenn man diesen Test mit diesen Felgen durchführen würde, würden sie ebenfalls nicht bestehen.

Also, wie wird diese Prüfung direkt beim Tüv oder Dekra durchgeführt???

Gruß

Schaut mal, genau das gleiche mit noch breiteren Reifen:
Fahrzeugtyp: E36 328iA Coupé

Felgen: BMW M135
Felgendimension vorn: 8x188 ET 47

Felgendimension hinten: 8,5x18 ET 50

Reifen: Michelin Pilot Sport

Dimension vorn: 225/40/18

Dimension hinten: 255/35/18

Tieferlegung (vorn/hinten): M-Fahrwerk mit anderen Federn, Tieferlegung ca. 40/25

Eintragungsart: Gute Frage :)

Notwendige Modifikationen: Keine

Bearbeitet von - Taze am 10.04.2009 17:24:32
daniel.krueger erstellt am 10.04.2009 um 18:22:52 pn profil zitat link
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@ Taze:

Auch wenn Du da anderer Meinung ist, so hat der Prüfer vollkommen korrekt gehandelt.

Ein standardisiertes Prüfverfahren gibt es nicht, gerade bei einer Einzelabnahme liegt es immer ausschließlich im Ermessen des zuständigen Prüfers, welche Prüfungen er durchführt bzw. wie er diese durchführt.
Das Einfedern zweier Räder über Kreuz ist dabei eine absolut gängige (und in meinen Augen auch die bestmögliche) Praxis, auch wenn das nicht zwingend jeder Prüfer macht. Auch ist es üblich, daß bei vollem Lenkeinschlag mit möglichst hoher Geschwindigkeit im Kreis gefahren wird, um die ausreichende Freigängigkeit der Vorderräder zu testen. Deine Argumente, daß z.B. der maximale Federweg nicht benötigt wird und daß die Räder für eine solche Belastung nicht ausgelegt sind, ist schlichtweg falsch.

1. Wenn ein Rad (egal ob Reifen oder Felge) beispielsweise eine Radlast von 500kg haben, dann heißt das nicht, daß sie nicht mit mehr als 500kg belastet werden können. Die zulässige Radlast bezieht sich immer auf die Last, die das stehende Fahrzeug auf das einzelne Rad ausübt. Im Fahrbetrieb treten durch das Einfedern deutlich größere Belastungen auf. Ein Rad, welches für die Achslast des Fahrzeuges ausgelegt ist, kann demnach selbstverständlich auch die Kräfte vertragen, die beim vollständigen Einfedern auftreten, zumal diese im Fahrbetrieb durch harte Stöße noch deutlich größer sind als beim Test durch den TÜV, wo der Wagen i.d.R. langsam abgelassen wird.
Damit man den vollen Federweg benötigt, muß man übrigens nur mal richtig durch ein Schlagloch fahren das reicht schon aus, damit die Dämpfer aufsetzen, dazu muß der Wagen noch nichtmal voll beladen sein, ist mir alles schon passiert. (Und da waren die Dämpfer noch nichtmal ein Jahr alt.)

2. Wenn BMW ab Werk eine 8,5x17 Zoll Felge verbaut hat dann wurden die Radläufe hinten ab Werk gebördelt, ebenso wurden bei ab Werk verbauten Reifenbreiten größer als 205 auf der Vorderachse ab Werk Lenkeinschlagbegrenzer verbaut. Diese Modifikationen sind auch für die Nachrüstung entsprechender Räder vorgeschrieben. Anhand Deiner Fotostory tippe ich mal darauf, daß Du 205er Bereifung auf 15 Zoll-Felgen montiert hast, beides ist also bei Dir scheinbar nicht der Fall und müßte demnach erledigt werden. Zudem haben die 18Zoll-Reifen (je nachdem, welche Größe montiert wurde) z.T. einen minimal größeren Außendurchmesser als 17er, auch dies kann ein Grund dafür sein, daß es schleift. Normalerweise sollte es ausreichend sein, vorne Lenkeinschlagbegrenzer zu verbauen und eventuell noch die Kunststoff-Innenkotflügel etwas nachzuarbeiten (mit dem Heißluftfön erwärmen und an den engen Stellen etwas eindrücken) und hinten zu bördeln.
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Taze erstellt am 10.04.2009 um 19:09:32 pn profil zitat link
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Hallo Daniel,

Zitat:

Auch wenn Du da anderer Meinung ist, so hat der Prüfer vollkommen korrekt gehandelt.


Es mag vielleicht den Anschein machen, aber wie ich bereits sagte, beklage ich nicht das Handeln des Prüfers, sondern die Art und Weise des Prüfvorgangs. Und die hat er sicherlich nicht so festgelegt, er macht es so, weil er es anders nicht kennt.
Zitat:

Auch ist es üblich, daß bei vollem Lenkeinschlag mit möglichst hoher Geschwindigkeit im Kreis gefahren wird, um die ausreichende Freigängigkeit der Vorderräder zu testen.


Über einen solchen Test hätte ich mich ja nicht beschwert, weil er der Praxis entspricht und nicht das an der Hebebühne hochfahren und gegen die Außenseite des Reifens schlagen bis er innen berühert (siehe Entlastung der Achsen).
Diesen Test kann man ja relativ gut selbst machen und da schleift bei mir nichts!
Zitat:

Diese Modifikationen sind auch für die Nachrüstung entsprechender Räder vorgeschrieben.


LEBs sind drin!
Zitat:

und eventuell noch die Kunststoff-Innenkotflügel etwas nachzuarbeiten (mit dem Heißluftfön erwärmen und an den engen Stellen etwas eindrücken)


Schleift ja nicht am Plastikgehäuse(dort hab ich nen Zentimeter), sondern am Metall zum Motor hin.
Zitat:

und hinten zu bördeln


Leider hat ja dieser Schrägstellsch... gezeigt, dass es nicht nur an der Kante, sondern auch an der Schürze schleifen würde.
Zitat:

daß Du 205er Bereifung auf 15 Zoll-Felgen montiert hast


Richtig!

Mhhh...ich gehöre nun wirklich nicht zu den Leuten, die auf die Vorschriften pfeifen und wenn du mir das so ausführlich schilderst (wofür ich mich bedanken möchte, weil du mir ECHTE Infos gibst), muss ich an diesen Stellen halt nachbessern.

Ich habe heute telefonischerfahren, dass eine Prüfung bei der Dekra bzw. beim Tüv anders abläuft...dort wird in Bezug auf die VA das Auto auf vier Platten(für jedes Rad eine) gestellt, voll eingeschlagen und dann gerüttelt um Schläge zu simulieren. Ich denke, die Reifen würden bei diesem Test nicht am Metall schleifen.

Tja, und wenn voll eingefedert werden muss, muss ich wohl Federwegsbegrenzer an der HA verbauen, da ein Herumschneiden an der Heckschürze für mich ausgeschlossen ist.
Ich fahr morgen nochma zum Tüv...mal sehen was bei rauskommt...solange die ja nichts eintragen, kostets ja nichts :-)

Gruß

Sag mal, wie hast du denn deine Reifen auf der HA eingetragen bekommen???...bei dir steht ja 8x18 ET 35...da ich nun 8,5x18 ET40 hab stehen meine Reifen vergleichbar weit raus wie deine...ich hab nen halbes Zoll mehr also 12,7mm mehr Breite, das zu jeder Seite, damit stehen meine Felgen durch deine niedrigere ET von 5 nur 1,35mm weiter raus.
(25,4 : 4 (halbes Zoll und zu jeder Seite) - 5ET)
Hätte ich deine Felgen drauf würd ich die mit diesem Prüfverfahren auch nicht eingetragen bekommen.



Bearbeitet von - Taze am 10.04.2009 19:19:44
daniel.krueger erstellt am 10.04.2009 um 19:57:26 pn profil zitat link
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Ich hatte diese Räder sowohl bei meinem alten 320i Coupé als auch beim jetzigen 328i Coupé eingetragen, mit dem Abstand zur Schürze gab es bei beiden Fahrzeugen keine Probleme. Beim 320i mußte die Kante vom Radlauf etwas gebördelt werden (Rad ging zwar knapp vorbei, war dem Prüfer aber zu eng), beim 328i mußte hinten garnichts gemacht werden, hier waren aber ab Werk 8,5 x 17 mit 245er Bereifung montiert. Vorne mußte ich bei beiden Fahrzeugen die Kunststoff-Radhäuser etwas nacharbeiten, LEB´s waren bei beiden Fahrzeugen vorher schon drin.
Beim 320i wurden die Räder beim TÜV Berlin-Spandau, eingetragen, beim 328i in einer freien Werkstatt durch die Dekra, allerdings beide Male mittels Teilegutachten.

Wenn es vorne wirklich Probleme beim Vollanschlag gibt, dann würde ich mir minimal dickere Lenkeinschlagbegrenzer bauen, das sollte das Problem beheben.
Nicore erstellt am 14.04.2009 um 11:01:57 pn profil zitat link
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Zitat:


Das diagonale Aufbocken (auf Rampen oder auf Reifen) ist vollkommen normal und dabei muss alles freigängig sein.
Wenn nicht -> keine Eintragung

Ich halte das Verhalten des Prüfers für total nachvollziehbar.

(Zitat von: ThaFreak)




Das unterschreibe ich!

@Taze: Deine Vorstellung einer Eintragung bzw. der Anschauungsweise
der ganzen Materie sind völlig engstirnig, unlogisch diskutiert und
"amateurhaft". Als Prüfer hätte ich Dich schon längst weggeschickt.

Wenn am Fahrzeug bei Vollbelastung eben nicht genügend Platz an den
Radhausschalen oder sonstwo ist, dann hast DU eben nicht genügend
vorgesorgt! Es ist nicht die Schuld des Prüfers das es nicht passt!

Das "3mm" nicht genug sind ist wohl klar wenn man sich solcherlei
Sachen wie Materialermüdung oder unterschiedlichen Luftdruck bei
verschiedenen Temperaturen vor Augen hält.

Wenn Du meinst die maximalbelastung an der HA wäre zu hoch, dann
lasse Dein Fahrzeug "ablasten" und auf 2-Sitzer umschreiben.

Die Dekra prüft bei uns hier ausschließlich mit der Diagonaleinfederung
auf Freigängigkeit weil sie keine Testfahrten macht. Anders wiederum
prüft der TÜV-Rheinland bei uns hier nicht mit Diagonaleinfederung und
macht draussen auf dem Hof eine rasante Kurvenfahrte mit schnellen
Lastwechseln.

Freigängigkeit kann man auch vorher selber mal testen. Hab ich
auch so gemacht. Auto auf eine Hebebühne stellen, 2 Winterreifen
drunter und Auto ablassen. So hab ich meine Gewinde auf die neuen
Felgen eingestellt und geschaut ob die Radhausschalen genug Platz
haben. Das ganze sah dann so aus...

vorne links...


hinten rechts...


Dann kannst Du Dich zusätzlich auf die Kofferraumladekante stützen
und wippen und schauen was passiert. Wenn überall gute 10mm Platz sind
gibt's keine Probleme.

Der Prüfer von der Dekra erklärte mir damals bei meiner ersten Felgen-
eitragung den Sach verhalt so.

- Autobahnabfahrt mit ca. 60-70km/h
- mit 4 Personen im Auto
- in der Kurve der Autobahnabfahrt über einen Hubbel fahren

Klar, wäre der "worst case" aber "könnte" ja mal so kommen.

PS: Ich hasse Leute die z.B. mit ner Pulle Schnaps zum Prüfer
gehen und sich irgendwelche Felgenkombinationen eintragen lassen
bei einer Begutachtung aus 50m Entfernung und sich dann über
Schleifspuren am Reifen aufregen weil die Kanten nichtmal gebördelt
sind weil man Geld sparen wollte... bis mal der Reifen wegfliegt
und es bei einem Unfall mal wieder Unschuldige trifft.
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «
überwiegend positiv gelobt Diese Antwort wurde 1 mal gelobt (positiv)   und 0 mal kritisiert (negativ)  Details anzeigen
Taze erstellt am 14.04.2009 um 12:47:15 pn profil zitat link
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Zitat:

@Taze: Deine Vorstellung einer Eintragung bzw. der Anschauungsweise
der ganzen Materie sind völlig engstirnig, unlogisch diskutiert und
"amateurhaft". Als Prüfer hätte ich Dich schon längst weggeschickt.



Ich find ja deine weiteren Ausführungen durchaus interessant, aber solche Aüßerungen find ich ziemlich daneben...um jetzt nicht von dir zu hören, "ich hab dich doch garnicht beleidigt", sag ich dir lieber gleich im Vorfeld, dass deine auf mich bezogenen Adjektive auch beleidigenden Charakter haben, weil erstens kennst du mich nicht und zweitens bist du offensichtlich so ein Typ, der sich gezielt "ungünstig" formulierte Passagen rausnimmt um dann solche Ausführungen loszulassen. Ein bisschen mehr Sachlichkeit wäre bei dir mal angebracht nicht nur gegenüber mir. Ich bin ja schließlich nicht der erste, der dass muniert.

Wie ich bereits mehrmals schrieb, klage ich nicht das Handeln des Prüfers an, sondern die Art der Prüfung...was die HA angeht, sehe ich den Sinn und Zweck der Volleinfederung ein. Das hat mir Daniel gut erklärt und auch deine Hinweise bezüglich unterschiedlichen Reifendruck usw. geben hier gute Arrgumente. Was mir nur überhaupt nicht weiterhilft, sind Aüßerung wie:
"War bei mir auch so" oder "find ich richtig so". Ich möchte dazulernen und das kann ich nur mit ner ordentlichen Begründung...ich bin auf diesem Gebiet ein Anfänger und deshalb ist zwangsläufig nicht der erforderliche Weitblick vorhanden. Weil ich mir dessen bewusst bin, habe ich hier diesen Thread eröffnet. Aber wie gesagt, ich find es nicht richtig mich dann derart an den Pranger zu stellen. Ich weiß nicht wie es bei euch war, aber bei mir hat sich der Typ aüßerst bedeckt gehalten, weil gleiche Fragen und Anmerkungen wie hier hab ich auch gegenüber ihm gemacht.

Zurück zum Thema...ich werde bei mir jetzt die Kanten bördeln lassen...dass werd ich aber erst in zwei bis drei Wochen machen lassen und vorerst bis dahin und auch für die Eintragung Federwegbegrenzer (nur vorübergehend wegen der Belastung) verbauen. Was ich an der VA mache, weiß ich noch nicht, wahrscheinlich erstmal nichts, weil hierfür seh ich jetzt immernoch kein Grund warum dieses Hochfahren und damit verbundene Achsentlastung von Sinn ist. Bei ausfürlichen Proben über meinen Ackerweg mit vollem Einschlag schleift da nix. Na mal sehen...ich berichte, wenns was neues gibt.

Gruß

Bearbeitet von - Taze am 14.04.2009 12:48:55
Nicore erstellt am 14.04.2009 um 14:28:05 pn profil zitat link
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8906 Beiträge
War halt meine Einschätzung zu Deiner Haltung
bzw. Sichtweise gegenüber dem Prüfer, wie ich
es auch sagte. Wenn Du Kritik als persönlichen
Angriff nimmst, bitte... nur wenn Du Dich schon
gegen Kritik an Deinem Verhalten aussprichst,
solltest Du nicht im gleichen Satz Kritik an
meiner Person ausüben bzw. zu Fehleinschätzungen
ausholen... ^^

b2t: Wie Dir ja nun klar geworden ist, ist die
Prüfmethode nicht "unmöglich" sondern tagtägliche
Praxis. Einzelabnahmen abweichend von Gutachten
liegen immer im Ermessen des Prüfers, und wie man
anhand der vielen anderen Threads hier im Forum
lesen kann, hängt das ganze auch ein Stück weit
von der Laune des Prüfers ab die man mit seinen
unlogischen Kommentaren in den Keller ziehen kann.
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «
überwiegend positiv gelobt Diese Antwort wurde 1 mal gelobt (positiv)   und 0 mal kritisiert (negativ)  Details anzeigen
Taze erstellt am 15.04.2009 um 09:54:43 pn profil zitat link
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386 Beiträge
Zitat:

Wenn Du Kritik als persönlichen Angriff nimmst


Naja, ich bin nur der Meinung, dass dein Beitrag auch genauso gut ohne deine auf mich bezogene Worte gewesen wäre...es trägt irgendwie nichts zum Inhalt bei.
Zitat:

Kritik an meiner Person ausüben


Will ich ja eigentlich auch garnicht, wenn dann auch nur Kritik an der Aüßerung und niemals an der Person...is ja nun auch egal!
Zitat:

Wie Dir ja nun klar geworden ist, ist die Prüfmethode nicht "unmöglich" sondern tagtägliche Praxis.


Ja, was die HA angeht, sehe ich das ja ein...allerdings ist mir das mit VA noch ein Rätsel, da das keine Praxisrevelanz hat. Ich hab aber in anderen Threads gelesen, dass man in dem Fall auch durchaus zu anderen Prüfmethoden greift (rasante Probefahrt mit Volleinschlag). Es kann natürlich sein, dass dies hier nicht möglich war, weil dort wenig Platz ist und deshalb so geprüft wurde.
Zitat:

ein Stück weit von der Laune des Prüfers ab die man mit seinen unlogischen Kommentaren in den Keller ziehen kann.


Ja, aber soviel Erfahrung hab ich mittlerweile auch im Leben gesammelt...man sollte Leute von denen man was haben will lieber in den A.. kriechen, anstatt sie vollzublubbern, gerade wenn eine Entscheidung so subjektiv gefällt wird. Aber eine Erklärung seinerseits zu ähnlichen Fragen, wäre hilfreich gewesen. Ich arbeite in einem kundenorientierten Betrieb und kann daher nur sagen, die hätten mit solchen Angestellten langfristig immer weniger Kunden...zum Glück brauchen sie die ja nicht.

Gruß
Nicore erstellt am 15.04.2009 um 10:15:12 pn profil zitat link
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8906 Beiträge
Lass doch mal das ganze hin und her hier von
wegen Kritik etc... mein Beitrag war wohl
1% "unsachlich" und 99% beim Thema.

Habe mir eben nochmals Deine Schilderung der
Prüfung durchgelesen. Aber eines ist mir unklar
mit der Hebebbühne. Ich versteh das so, es wurde
nur die Karosserie angehoben und die Räder hingen
frei in der Luft?

Durch einen "Schlag" (wie jetz genau?) auf den Reifen
verringerte sich der Abstand nach innen zum Radhaus?
Bei Volleinlenkung oder gerader Spur? Hier könnten
ggf. einfach Lenkreinschlagsbegrenzer helfen.
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «
Taze erstellt am 15.04.2009 um 16:43:55 pn profil zitat link
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Also,

die fahren das Auto auf der Hebebühne hoch...beim Hochfahren werden die Dämpfer und Achsen ja entlastet dadurch fällt die Rad-, Felgenkombination ein wenig nach innen (ist auf der HA deutlicher als auf der VA zu sehen). Nun hängt der Reifen nach innen abfallend, jetzt wird voll eingeschlagen und dann hab ich noch 5mm Platz. Dann hat der Prüfer von außen an den Reifen geschlagen und dadurch ist er innen leicht gegen das Radhaus gekommen. Zweiter Versuch mit 10mm Platten...diesmal hat er mit den Schlägen (erhat echt wie nen Ochse draufgehauen) es nicht geschafft ans Radhaus zu kommen, aber er war der Meinung, dass es trotzdem zu wenig Platz ist. Ich solle 15er Platten nehmen.
Ich habe ihn nun gefragt, ob es nicht so wäre bei der Entlastung der Achsen und das damit verbundene nach innen fallen der Reifen, ob es nicht sinnvoller Wäre die Freigängigkeit bei Belastung zu prüfen, sprich wenn der Wagen ganz normal da steht voll einschlagen, sehen dass da nen Zenti ist und gut ist. Wie gesagt ich bin mit vollen Einschlag über meinen Acken mal hin und her und da hat nichts geschliffen. Er gab mir aber leider keine Antwort.

Ich hab halt auch schon von Probefahrten gehört und würde das halt als sibnnvoller betrachten.
Achso, die BMW-Lenkeinschlagsbegrenzer sind drin!
Gruß

Bearbeitet von - Taze am 15.04.2009 16:46:45
Nicore erstellt am 15.04.2009 um 16:58:14 pn profil zitat link
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8906 Beiträge
Hm, also da muss ich Dir nun Recht geben. Diese Prüfmethode
ist schon sehr eigenartig (und mir gänzlich unbekannt) und
in meinen Augen doch etwas unlogisch, betrachtet man den
natürlichen Gebrauch bzw. die Wirkungsweise von Lasten
am Auto... wie heisst es in den anderen Threads immer:
Fahr woanders hin. :)
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «
Taze erstellt am 15.04.2009 um 18:03:22 pn profil zitat link
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Wie gesagt vielleicht gab es nur diese Möglichkeit, da dort wenig Platz für ne Probefahrt ist. Ich hab heute nochmal ausführlich getestet...also bei Volleinfederung hab ich 5mm Spiel zum Radhaus, da helfen mir auch Federwegsbegrenzer nichts, da das Rad parralel zum Radhaus läuft, insofern gibts nur eine Lösung: Kanten anlegen und ne Ecke von der Schürze weg.

Manmanman, was für ein Projekt, wenn man überlegt was für Kombinationen hier einige fahren ohne was zu machen, versteh ich das ganze nicht. Naja, ist halt so..wer schön sein will,...

Gruß
Nicore erstellt am 16.04.2009 um 09:46:51 pn profil zitat link
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8906 Beiträge
Was andere fahren ist immer so eine Sache,
die Frage ist, federt der Wagen überhaupt
noch. :) Ist ja bei einigen Kombinationen
hier im Forum wohl nicht mehr der Fall wenn
man schon sieht das die Reifen über die Rad-
laufkante stehen...

Wie gesagt, selbst 5mm ist nach meiner Erfahrung
zu wenig. Die Prüfer reden immer etwas von 10mm
Platz zu allen Seiten, wie gesagt wegen Material-
ermüdung (von Dämpfern oder FWB) und verschiedenen
Luftdrücken. Oder aber sie wollen mit ihren dicken
Wurstfingern überall drumherum kommen und nehmen
das als Maß der Dinge.

Kanten bördeln ist keine schlechte Sache. Ich meine,
die Fläche wo sonst Dreck und Feuchtigkeit sich
sammelt und zu Rost führen kann ist dann weg. Gefahr
ist natürlich das es nicht richtig sauber gemacht
und versiegelt wird und nach dem bördeln von innen
nach aussen durchgammelt. Zudem "könnte" auch der
Lack an der Unterseite reissen wenn er nicht mehr
"frisch" genug ist. :/

Aber ich finde, wer breite Felgen fährt, sollte
einfach mindestens gebördelt haben.
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «
Taze erstellt am 16.04.2009 um 16:07:11 pn profil zitat link
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Sag mal Nicore,

hast du nen guten Tipp, wo ich das bördeln lassen kann. Hier in Bernau kenn ich keinen ordentlichen Betrieb, der sowas kann. Will ja auch nicht jeden ran lassen, sondern schon einen wo ich weiß der versteht was von dem, was er tut.
Nach O-Burg rüber zu fahren wäre für mich ja auch kein Problem!?

Gruß
Nicore erstellt am 17.04.2009 um 09:44:45 pn profil zitat link
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8906 Beiträge
Also eine spezifische Werkstatt könnte ich grad
nicht nennen da ich da keinerlei Erfahrung habe.

Aber ich weiß das z.B. in den "Reifen Müller"
Filialen bördeln angeboten wird oder ggf. überall
dort Felgen/Reifen verkauft werden und eine Werkstatt
mit dran ist. Selbst bei Lackierern die ja auch fast
immer Karosseriearbeiten machen ist das möglich. Ein
Bördelgerät haben die fast alle.

Da wäre es dann auch gleich mit Rechnung etc...
Ich habe damals alles von einem Bekannten vom Opel
Club hier machen lassen.
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «
Taze erstellt am 01.05.2009 um 11:19:25 pn profil zitat link
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Hi,

um den Thraad zum Abschluss zu bringen: Es ist getan!
Ich habe zwei Wochen auf einen Termin zum Bördeln warten müssen bei einem 3-Mann-Betrieb bei mir. Sehr nett und nur 40€ insgesamt.
Er hat das übrigens nicht mit nem Bördelgerät gemacht, sondern mit nem Schonhammer...ist zwar nicht ganz so fachmännisch, aber ich kann nur jeden den Hinweis geben, wenn ihr mal die Kante des Blechs im Radhaus betrachtet und dort leichte Aufwölbungen zu sehen sind, wird es Rost sein und da ist ohne Lackriss sowieso nichts zu holen, ob nun mit oder ohne Bördelgerät.

Ergo, ich muss mal nächste Zeit ran und Rostbekämpfung machen, naja ist ja nichts sichtbar.

So, das wegen der VA mal ignoriert (Problem siehe oben) bin ich zu einer TÜV-Stelle (nur TÜV) in Berlin (Weißenseer Weg). Die Leute da haben ein sehr kompetenten, wenn auch nicht super aufgeschlossenen Eindruck gemacht. Der Prüfer hat 20min alle Daten abgeglichen und Montage genau betrachtet...danach Schlüsselübergabe an den Kollegen...der fuhr schnell auf das benachbarte BVG-Gelände drei Runden gedreht mit vollen Lenkeinschlag beidseitig (nicht grad langsam) und kam wieder zu mir und sagte: "Alles Top!"
Ich stellte mir gleich die Frage, warum ich nun bördeln lassen habe, denn es wurde nicht diagonal eingefedert...ich vermute, dass der Prüfer mit seinem Auge das so eingeschätzt hat, dass es passt. Hab ja nun auch so 10-15mm bei voller Einfederung. Das ganze hat den nen glatten Schein gemacht. Nun hab ich 10 Werktage um das in den Schein übertragen zu lassen.

Um das nochmal klar dazustellen: Wer Felgen in irgendeiner Werkstatt sich abnehmen lässt, wird mit der diagonalen Einfederung und vollen Lenkeinschlag auf der Hebebühne rechnen müssen. Die Einfederung ist dort sicher eine geeignete Methode (auch praxisnah), wobei dieses Hochfahren auf der Hebebühne, dann vollen Lenkeinschlag und von außen gegendrücken ziemlicher Quatsch ist. Eine Probefahrt ist hier sicher die bessere Variante. Nur zum Vergleich auf der Hebebühne hätte ich min. 15mm!!! Spurplatten haben müssen, wo in der Praxis doch 5mm reichen. Wenn man das Auto auf der Hebebühne hochfährt und voll einschlägt, reichen 5mm zum Radhaus auf der INNENSEITE vollkommen aus, denn in der Praxis sind die Achsen belastet (dann sind es auch mehr als 5mm) und schlagen nicht gegen das Gehäuse. Denkt dran, niemand kann mit 120km/h und Volleinschlag fahren.

Gruß
Nicore erstellt am 04.05.2009 um 11:29:38 pn profil zitat link
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Na denn, herzlichen Glückwunsch. Ich war auch
immer in Berlin beim TÜV-Rheinland zwecks der
Abnahme meiner Felgen. :) Aber ich bin vorher
halt selber sicher gegangen denn ich will das
alles 100% sicher ist. Die Probefahrt wurde
bei mir auch immer gemacht wobei ich das aber
immernoch als ein wenig "unzureichend" finde
weil ja nur der Prüfer im Auto sitzt und nicht
z.B. 4 Leute + Beladung im Kofferraum. Aber
egal nun...

PS: Denke an die Versiegelung der gebördelten
Kante!
» Schlachte 323ti - siehe: http://tinyurl.com/6jk4w6h «